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Der Autogipfel - höhere Förderungen, mehr Ladepunkte, Unterstützung der Industrie

Mehr Ladestationen und eine wesentlich höhere Kaufprämie mit längerer Laufzeit sollen die Elektromobilität in Schwung bringen. Das war das Ergebnis des Autogipfels in Berlin, wo sich Vertreter von Bund, Ländern und Industrie berieten.

1. Der Ausbau der Ladeinfrastruktur

Wenn es nach der Regierung geht, soll es bis 2030 in Deutschland 1.000.000 Ladepunkte geben. Zum Vergleich: Aktuell gibt es gerade mal 21.000 öffentlich zugängliche Ladesäulen. Ein flächendeckendes Netz gilt als Grundlage für eine funktionierende Elektromobilität in Deutschland. Laut “Masterplan Infrastruktur” sei das Ziel ein schnelles Aufladen ohne Wartezeit. Einen ersten Schritt sieht VW in dem Ausbau auf mindestens 80.000 Ladesäulen bis 2021. Den Ausbau soll eine Leitstelle des Bundesverkehrsministeriums koordinieren und zum Beispiel den Bedarf berechnen und den Ausbau des Schnellladenetzes steuern. „Wir werden darüber reden, wie Menschen die Transformation von dem klassischen Verbrennungsmotor hin zur Elektromobilität schaffen können”, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrem Podcast.

2. Kaufprämie für Elektrofahrzeuge

Die Kaufprämie für Elektroautos wird aufgestockt. Käufer eines Elektroautos (bis 40.000 Euro) können auf bis zu 6.000 Euro, statt wie bisher 4.000 Euro, Zuschuss hoffen. Fahrzeuge mit einem Kaufpreis bis 65.000 Euro sollen mit einer Prämie von 5.000 Euro bezuschusst werden. Auch die Frist der Prämie wurde verlängert - Elektroautos sollen bis 2025 gefördert werden. Dieser Kaufanreiz dürfte für einen Schub bei den Herstellern sorgen und auch die Nachfrage für private Lademöglichkeiten sollte dadurch anziehen. Zur Info: Im August waren in Deutschland etwa 220.000 E-Fahrzeuge zugelassen, bei 47 Millionen Pkws mit herkömmlichen Antriebsarten. Laut Masterplan seien bis zum Klimaziel 2030 sieben bis zehn Millionen E-Autos notwendig.

3. Private Lademöglichkeiten

Wer ein Elektroauto besitzt will das so bequem und einfach wie möglich Laden. Klar, mit einem voll gefüllten Akku fährt es sich einfach sorgenfreier und der Weg zu einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur dürfte noch weit sein. Bisher stießen Interessenten für private Ladelösungen aber immer wieder an gesetzliche Hürden. Das soll sich ändern. So sollen Betreiber privatwirtschaftlicher Ladesäulen 50 Millionen Euro im Jahr 2020 bekommen. Außerdem sollen die Hürden für den Einbau privater Ladeinfrastruktur gesenkt werden. Dafür müssen Erleichterungen im Miet- und Wohnungseigentumsrecht umgesetzt werden - und zwar deutlich schneller als bisher, wenn es nach Kerstin Andrae, der Hauptgeschäftsführerin des Energieverbandes BDEW, geht.

4. Halböffentliche Firmenparkplätze

Auch auf Firmenparkplätzen will die Regierung einen Anreiz für intelligente Ladepunkte schaffen. So soll der Ausbau der Infrastruktur für Elektrofahrzeug auf dem Betriebsgelände ebenfalls gefördert werden. Gerade hier spielt das Thema Intelligenz von Ladepunkten eine große Rolle. Steht einem Anschluss nur eine begrenzte Leistung zur Verfügung kann es mit mehreren Ladepunkten schnell zu Problemen kommen. Abhilfe schaffen hier intelligente Wallboxen oder Ladesäulen mit Lastmanagement. Das heißt, dass die zur Verfügung stehende Leistung sinnvoll auf die angeschlossenen E-Fahrzeuge verteilt wird.

5. Die Automobilindustrie

Die Industrie befindet sich im Wandel und steckt in einem der größten Umbrüche überhaupt. Milliardenbeträge müssen in Forschung und neue Technologien gesteckt werden und es muss der Abschwung beim Absatz verarbeitet werden. Gerade dieser betrifft auch die Zulieferer der Automobilhersteller. Deshalb fordert die IG Metall mehr Unterstützung um Kurzarbeit und sogar Stellenabbau zu stoppen. Dies soll unter anderem durch den Zugang zu Geldern aus Fonds geschehen. Unter die Lupe genommen werden soll ebenfalls die Situation der Beschäftigten in der Automobilbranche. Bundeskanzlerin Merkel: “Wir werden darüber reden, wie Menschen die Transformation vom klassischen Verbrennungsmotor hin zur Elektromobilität schaffen können. Wir wollen unsere Fachkräfte mitnehmen auf den Weg in eine moderne, klimafreundliche Zukunft." So soll auch geprüft werden inwiefern sich geförderte Weiterbildungen nicht nur dem Einzelnen weiterhelfen können, sondern der ganzen Belegschaft.

Info

Die Energielösung GmbH ist der Experte für das möglichst einfache und bequeme Laden von Elektrofahrzeugen. Ladelösungen für Privatanwender finden Sie hier (https://www.energieloesung.de/wallbox). Sie haben eine Frage zu unseren Produkten oder interessieren sich für eine intelligente Ladelösung für Ihren Firmenparkplatz? Der Energielösung-Support hilft Ihnen gerne auf dem Weg zum richtigen Produkt und freut sich auf Ihren Anruf unter 0941 - 201 7700.

Quellen

https://www.zeit.de/wirtschaft/2019-11/elektromobilitaet-angela-merkel-ausbau-ladestationen-autogipfel

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/autogipfel-im-kanzleramt-muessen-tankstellen-bald-ladesaeulen-fuer-e-autos-anbieten/25184766.html

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/auto-regierung-und-hersteller-erhoehen-zuschuesse-fuer-e-auto-kaeufer-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-191104-99-568001

 

 

 

Über den Autor

Markus Fryzel

Markus Fryzel ist Sales- und Marketing Manager bei der energielösung GmbH. Als Redaktionsleiter ist er der Ansprechpartner in allen Themen rund um das Magazin. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema Elektromobilität und verfolgt die Entwicklung mit großem Interesse.
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