Das Bundesprogramm Ladeinfrastruktur kommt ins Rollen

Welche Ladesäulen für Elektroautos werden dabei gefördert?

Im Grunde können, neben Städten und Gemeinden, auch private Investoren das Fördergeld beantragen. Voraussetzung sind die öffentliche Zugänglichkeit der E-Auto-Ladestation für den elektromobilen Verkehr sowie die Einspeisung von Strom aus regionalen regenerativen Energiequellen. Damit ist der Nutzen für die Allgemeinheit und die Umwelt gesichert. Beim nun erfolgenden ersten Aufruf liegt die Förderung bei 40 Prozent des Höchstsatzes für die Stromtankstelle und deren Anschluss. Dieser errechnet sich aus den Anschaffungskosten für die E-Auto-Ladestation, Umrüstungs- oder Austauschkosten mit dem Ziel eines höheren Mehrwerts und der Montage. Die Veröffentlichung der genauen Förderrichtlinien wird noch diese Woche erwartet.

Wie sieht das Gesamtkonzept für die Elektromobilität aus?

Ziel ist es, laut Verkehrsministerium, ein deutschlandweit flächendeckendes Netz an Stromtankstellen zu schaffen, in das 15.000 neue Ladestationen für Elektroautos integriert sind. 200 Millionen Euro der Elektromobilität-Förderung sollen für 5.000 Schnellladestationen ausgegeben werden. Das restliche Drittel soll in 10.000 Normalladestationen fließen. Diese Maßnahmen stehen in Einklang mit dem restlichen Maßnahmenkatalog des Ministeriums. So erhalten Kommunen jährlich 30 Millionen Euro zur Förderung batterieelektrischer Elektromobilität. Auch Stromtankstellen an Autobahnraststätten werden gefördert. Bereits etablierte Anreize für E-Auto-Fahrer sind die Befreiung von der Kfz-Steuer, das E-Kennzeichen und die Vorzugsbehandlung beim Parken und mit Sonderfahrspuren.

Was ist für den Anfang zu erwarten?

Die Bundesländer sind bei der Vergabe der Förderung in fünf Gruppen aufgeteilt und erhalten je nach ihrer Kategorie anteilig Geld für die insgesamt 2.500 Schnelladestationen, die mit dem ersten Aufruf gefördert werden sollen. Bayern ist in der ersten Kategorie angesiedelt und hat damit Förderanspruch für 430 Schnellladestationen. Dabei gilt: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Sind die 430 Schnelllader in Bayern bezuschusst, kann man im Freistaat keine Förderung für diese Art Stromtankstellen mehr bekommen. Normalladesäulen hingegen unterliegen keiner Verteilung nach Bundesland. Das Förderprogramm für Elektromobilität sieht vor, dass die Ladestationen innerhalb von 12 Monaten errichtet werden. Ausnahmen sind nur in Sonderfällen möglich. Ist die Ladesäule fürs Elektroauto erst einmal aufgestellt, muss man sie mindestens sechs Jahre lang betreiben. Die technische Ausstattung der Säulen ist nach der Ladesäulenverordnung geregelt. Normalladesäulen sollten dabei mit einem Typ 2 Stecker und Schnellladesäulen mit einem CCS-Stecker ausgestattet sein.

Lassen Sie sich von uns bei Ihrer eigenen Ladesäule beraten und holen Sie sich die Förderung

Viele Investoren warten geradezu auf den Startschuss am 1. März und haben dafür schon fertig ausgearbeitete Pläne und Konzepte. Aber für Kurzentschlossene ist es noch nicht zu spät, ein Stück vom Kuchen abzubekommen. Stellen Sie noch heute Ihre Energieanfrage und lassen Sie sich innerhalb von 24 Stunden ein Angebot machen.

Weitere Informationen: www.bmvi.de

Bitte geben Sie die Zeichenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Passende Artikel
TIPP!
NEU
TIPP!
NEU