Muss man PV-Anlagen reinigen?

Die kurze Antwort lautet: Ja. Warum der Biofilm zu einem Problem werden kann und PV-Erträge mindert und wie man diesen ab besten beikommt, erfahren Leser*innen in folgendem Beitrag. Zudem lernen Sie die erste TÜV-zertifizierte PV-Gutachterin Bayerns und Partnerin von energielösung kennen, die sich genau diesem Problem im Detail widmet.

PV-Anlage wird vom Profi gereinigt
Die Reinigung von PV-Anlagen kann die Erträge sichern © Thepphanom / Fotolia.com

PV-Anlagen reinigen – Wozu eigentlich?

Sylvia Höhentinger ist nicht nur eine Pionierin in einer sehr männlichen Berufsdomäne – sie widmet sich auch einem konkreten Problem, das viele auf den ersten Blick nicht sehen (können oder auch wollen): Dem Schmutz auf PV-Anlagen.

Vielleicht hat sich schon der eine oder andere PV-Anlagenbesitzer darüber Gedanken gemacht – aber so wirklich akuten Reinigungsbedarf erkennen meist die wenigsten. Falls man dem Schmutz auf dem Leib rücken möchte, stellen sich dann häufig die Fragen: Wann und womit reinigt man professionell eine PV-Anlage? Was muss dabei beachtet werden? Und was bringt das überhaupt?

Genau an dieser Stelle setzt das clevere Geschäftsmodell von Sylvia Höhentinger an: Sie klärt auf über die Leistungsverluste von PV-Anlagen, die durch Verschmutzung entstehen können. Als PV-Gutachterin und  zertifizierte Reinigungsexpertin für sensible Oberflächen weiß sie, dass die Selbstreinigungsversprechen von Solarmodul-Herstellern meist nur gutgemeinte Versprechen sind, die von den Käufer*innen zwar gerne angenommen werden, aber natürlich nicht gänzlich haltbar sind. 

Denn auch Photovoltaikmodule unterliegen einer natürlichen und standortbedingten Verschmutzung, ähnlich wie das bei Glas oder Fassaden der Fall ist: Staub- und Schmutzpartikel, die durch landwirtschaftliche Betriebe oder den Stadtverkehr zustande kommen, lagern sich auf die Dauer ebenso auf den Modulen ab, wie Asche, Ruß, Kalk und der sog. Biofilm.

Untersuchungen (mitunter auch von Frau Höhentinger selbst) haben gezeigt, dass sich sowohl Schimmelpilze, Cynanobakterien, Algen, Flechten, Moos und Schwarz-Pilze in Kolonien von Mikroorganismen auf den Solarmodulen ablagern können. Dieser Film hat zur Folge, dass Licht in einem gewissen Nanospektrum absorbiert wird – was wiederrum zu einem Leistungs- und letztendlich auch einem Ertragsverlust der Solarmodule führt. Es bleiben also immer auch Rückstände auf den Oberflächen zurück, die in Ihrer Summe und je nach Standort und Montage der PV-Anlage sich deutlich auf deren Leistung auswirken können. Ertragsverluste können bei einer extremen Verschmutzung sogar bis zu 30 % betragen.

Wann muss man eine PV-Anlage reinigen?

Die Häufigkeit einer Reinigung einer PV-Anlage ist sehr stark vom Standort der Anlage und dem vorliegenden Ertragsabfall abhängig. Der Leistungsabfall ist meist ein deutliches Indiz dafür, dass man die Anlage reinigen sollte. Ist der Ertrag einer PV-Anlage niedriger als die Kosten für Reinigung, empfiehlt Frau Höhentinger ihren Kunden den Aufwand auf sich zu nehmen und diese vornehmen zu lassen.

Ob Leistungseinbußen die Folge von einer zustarken Verschmutzung oder auf Komponenten- bzw. Installationsfehler zurückzuführen sind, muss aber immer erst im Detail geprüft werden. Sylvia Höhentinger hat hierfür folgenden Tipp: Stellen Anlagenbesitzer fest, dass ein Leistungsverlust von bis zu 20 % auftritt, ohne dass hierfür naheliegende Gründe feststellbar sind (wie schlechtere Wetterlage etc.) ist dies erfahrungsgemäß auf einen hohen Verschmutzungsgrad zurückzuführen. Aber erst, wenn die Anlage gereinigt wurde und der Generator wieder die Möglichkeit hat, das volle Sonnenlicht in Strom umzuwandeln, kann letztendlich erst geprüft werden, ob zudem ein materieller Schaden für die Leistungsverminderung vorliegt.

Als Faustregel gilt: Je nach Standort empfiehlt sich eine Reinigung ein- bis zweimal pro Jahr. In sehr ländlichen Regionen einmal nach der Blüte- und Erntezeit; in Städten mit hoher Feinstaubbelastund oder in der Nähe von emissionsstärkeren Ballungsräumen sollte man sogar auch häufiger zum Schwamm greifen.

Und wie reinigt man eine PV-Anlage?

Schnee und Regen werden meist als die natürlichen Putzhelfer angepriesen, sie machen aber eine manuelle Reinigung - entgehen landläufiger Meinung - nicht überflüssig. Bei der Reinigung werden unterschiedliche Methoden angewendet, wobei der Verschmutzungsgrad darüber entscheidet, welche angewendet werden muss:

Die Reinigung mit entmineralisiertem bzw. deionisiertem Wasser hat den Vorteil, dass die Verunreinigungen mit geringen Einsatz von Mechanik entfernt werden können und das Risiko der Beschädigung der Module auf ein Minimum eingedämmt wird. Dafür ist die Effizienz natürlich geringer als beim Einsatz von chemischen Reinigungsmitteln. Diese werden bei hartnäckigen Verschmutzen, sowie für die Entfernung von Biofilmen angewendet. Hierbei ist es allerdings wichtig, auf die Materialverträglichkeit der Reinigungsmittel zu achten. Diese kann meist auch nur ein Experte wirklich abschätzen und anwenden.

Des Weiteren sollten Laien, wenn sie selbst reinigen wollen, laut Sylvia Höhentinger, auch immer Vorsicht walten lassen und notwendige Sicherheitsvorkehrungen treffen. Der Aufstieg aufs Dach könne nämlich schon auch seine Gefahren in sich bergen. Dies bedeutet meist viel Aufwand bzw. zusätzliche Anschaffungen für Anlagenbesitzer. Aber dank des Reinigungsservices von Syliva Höhentinger können diese Aufwände ja ausgelagert werden. Und so werden die Erträge mit professioneller Unterstützung gesichert.

Sie wollen Ihre Anlage professionell durch einen Experten reinigen lassen? Oder brauchen ein PV-Gutachten?
Frau Höhentinger übernimmt das sicherlich gerne für Sie. Stellen Sie einfach über energielösung eine Anfrage und wir übermitteln Ihnen das Angebot hierfür.

 

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