Förderung für Solarstromspeicher - Welche Möglichkeiten gibt es?

Man nehme nur einmal die Batterie eines Mittelklasse-Elektroautos und stelle ihr die neuste Generation sparsamer und kostengünstiger Dieselmotoren gegenüber. Nun regiert der Markt vielleicht die Welt, aber nicht unbedingt das Herz und den Verstand jedes Einzelnen. Dieser möchte sich für Umwelt- und Klimaschutz engagieren, möchte etwas beitragen, um diesen Planeten auch nachfolgenden Generationen zu vererben, ohne dabei die eigene Schamesröte fürchten zu müssen. Aber selbst Idealisten bedauern ihr Engagement, wenn sie draufzahlen, und sei es auch nur aus Wehmut um die Projekte, die sie stattdessen hätten finanzieren können. Dabei sind es häufig Technologien, die nur noch ein kleines Quäntchen Zeit benötigen würden, um die Rentabilitätsbresche für die Privatkunden zu überspringen. Stromspeicher für Photovoltaikanlagen befinden sich gerade in diesem Stadium, in dem der Durchbruch jeden Monat bevorstehen kann. Um diese schrumpfende Zahl an Monaten als privater Solarenergieproduzent auch noch zu überstehen, ohne draufzuzahlen, gibt es verschiedene Fördermöglichkeiten für Solarstromspeicher.

Welche Förderprogramme für Solarspeicher gibt es?

Grundsätzlich kann man hierbei zwischen den Programmen des Bundes, der Länder und der KfW-Bank unterscheiden. Auf Bundesebene spricht man nicht direkt von einer Förderung, sondern von der Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Der private Erzeuger hat eine 20-jährige Garantie auf eine Einspeisevergütung, die der regionale Anbieter übernimmt, der den Strom bezieht. Die Differenz zwischen der Vergütung und dem Verkauf durch den Stromanbieter wird als Umlage von allen Stromkunden zusammen abgezahlt. Dieses Prinzip war solange gültig, wie die Einspeisevergütung höher als der Strompreis war. Seit sich dieses Verhältnis umgekehrt hat, macht ein Stromspeicher für Solarenergie gleich noch mehr Sinn. Der Freistaat Bayern leistet seinen Beitrag mit dem 10.000-Häuser-Programm. Bis 2018 sollten 10.000 selbst bewohnte Ein- und Zweifamilienhäuser, die nach dem KfW-Effizienzhaus-Standard saniert oder neu gebaut werden, bezuschusst werden. Solarspeicher für Energie werden dabei mit 2.500 Euro und in Verbindung mit Wärmespeicherung mit 4.500 Euro gefördert. Allerdings war die Nachfrage bisher so hoch, dass das Programm bereits ausgeschöpft ist. Wie die Förderung weitergeführt wird, soll Anfang des neuen Jahres bekanntgegeben werden. Sowohl im bayerischen Programm, als auch bei der Förderung der KfW-Bank, ist die Begrenzung der Einspeisung auf 50 Prozent der möglichen Kapazität Grundvoraussetzung. So soll gewährleistet werden, dass der Erzeuger möglichst viel selbst verbraucht. Die KfW gibt nur Kredite für Stromspeicher für Photovoltaikanlagen, die nach dem 01.01.2013 in Betrieb genommen wurden. Außerdem müssen die Schnittstellen bestimmten Anforderungen entsprechen und die Hersteller zusätzlich zu fachgerechter Installation auch noch eine 10-jährige Garantie auf 80 Prozent der Leistung der Batteriemodule ausgesprochen haben. Auch dieses Programm läuft nur noch bis zum 31.12.2018 und die Förderung wird bezüglich des Antragsdatums im Halbjahrestakt geringer. 19 Prozent der förderfähigen Kosten werden für Solarstromspeicher getragen, deren Bezuschussung nach dem 01.01.2017 beantragt wurde, ab dem 01.07.2017 werden es nur noch 16 Prozent sein.

Wer hat Fördermöglichkeiten für Energiespeicher von PV-Anlagen?

Grundsätzlich ist jede Förderung von Stromspeichern für Photovoltaikanlagen für Privatpersonen mit Eigenheim erhältlich. Die KfW-Bank finanziert aber auch die Anschaffung von Stromspeichern für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die sich zu einem Hauptanteil in privatem Besitz befinden oder an welchen Kirchen, gemeinnützige Organisationen oder Kommunen mit beteiligt sind. Auch freiberuflich Tätige oder Antragsteller, die gemeinnützig Strom ins öffentliche Netz speisen wollen, können den Kredit anfordern.

Lohnt sich das?

Wie hoch die unterschiedlichen Fördermöglichkeiten ausfallen, ist bei jedem Programm anders. Relevante Faktoren bei der Förderung der KfW beispielsweise sind die Höhe der Neuinvestition und die Leistung der installierten PV-Anlage. Jeder, der mit dem Gedanken spielt, sich einen Solarstromspeicher zuzulegen, sollte zuvor individuell berechnen wie hoch die Förderung ausfallen würde. Oder Sie melden sich bei uns und wir beraten Sie zum Thema Förderprogramme, Stromspeicher und Photovoltaikanlagen.

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