Intelligente Messsysteme bringen die Energiewende

Stromzähler

© Wellnhofer Designs - Ablesen am Stromzähler war gestern! - fotolia.com

Gesetz verabschiedet: Intelligente Messsysteme sollen zur Energiewende beisteuern

Die Energiewende schreitet weiter mit großen Schritten voran. Ein 2016 verabschiedetes, im Jahr 2017 erstmals in Kraft getretenes und 2020 noch weiter intensiviertes Gesetz für intelligente Messsysteme, sogenannte "Smart Meter", soll einen entscheidenden Beitrag für die Energiewende leisten. Während sich das Gesetz bis zum Jahr 2020 auf gewerbliche Abnehmer und Großkunden konzentriert, rücken ab dem Jahr 2020 auch Privatanwender in den Fokus. Insbesondere deshalb ist es jetzt schon wichtig, sich mit den Möglichkeiten der intelligenten Prüf- und Messsysteme im Haushalt einmal näher zu befassen.

Was steckt hinter dem Gesetz zu Messsystemen für Smart Home oder Unternehmen?

Das "Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende" wurde von der Großen Koalition aus SPD und CDU in der abgelaufenen Legislaturperiode verabschiedet und schafft die Rahmenbedingungen für eine Digitalisierung der Energie sowie der Eigenüberprüfung/Messung des individuellen Stromverbrauchs in Unternehmen und später auch in Privathaushalten. Den Zusatz des "intelligenten" Systems tragen die Smart Meter deshalb, weil sie mit einem digitalen Stromzähler arbeiten und über eine Schnittstelle (das Smart Meter/Smart Home Gateway) Verbrauchsdaten kommunizieren können.

Um Kosten und Nutzen ausgewogen und zu Gunsten der Verbraucher zu halten, hat der Gesetzgeber zugleich Vorgaben hinsichtlich der Kostenaufteilung sowie Preisobergrenzen geschaffen. Weiterhin wurden in dem Gesetz strikte Regeln zum Datenschutz verabschiedet. Die Smart Meter müssen eine Zertifizierung beim BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) bestehen und erlauben lediglich eine einseitige Kommunikation von innen nach außen.

Was bringen intelligente Messsysteme ihren Anwendern?

Das Gesetz stützt sich auf den zahlreichen Erkenntnissen rund um die intelligenten Zähler. Sie sind längst nicht nur in dem Gewerbe oder der Industrie eine wertvolle Ergänzung, sondern punkten mit zahlreichen Vorteilen in Privathaushalten. So erlauben sie es den Bewohnern einen besseren Überblick über den eigenen Stromverbrauch zu erhalten, zumal sich darüber leichter die vermeintlichen "Stromfresser" identifizieren lassen werden.

Einmal entdeckt, könnten diese zeitnah ersetzt werden. Bei hohen laufenden Kosten dieser Geräte ist mitunter eine schnelle Amortisierung möglich, die sich durch die jährliche Ersparnis bei den Stromkosten ergibt und mit Bezug auf die Anschaffungskosten des Neu-Gerätes kalkuliert wird. Die besseren und transparenten Erkenntnisse über den eigenen Stromverbrauch und die daraus resultierenden Stromkosten sollen es Verbrauchern außerdem ermöglichen, eine bewusste und wirtschaftlich sinnvolle Entscheidung hinsichtlich ihrer Stromtarife zu treffen.

Zugleich lassen sich solche gewonnenen Informationen und Erkenntnisse sekundär in die Kaufentscheidung bei
anstehenden Erweiterungen des Hauses einbinden, beispielsweise mit Bezug auf die beliebte Photovoltaik-Anlage auf dem Dach oder im Vorgarten. Intelligente Messsysteme bringen vor allem also Transparenz zum Verbraucher, die bis dato von vielen Bewohnern schmerzlich vermisst wird. Hauptsächlich dienten bisher lediglich die Abschlagsrechnung des Stromversorgers und gegebenenfalls gekennzeichnete Energieklassen an Elektrogeräten als Hinweis. Beides lieferte aber längst keine genauen Erkenntnisse darüber, wo wie viel Strom im Haus wann verwendet wird. Erst durch diese neu gewonnenen Erkenntnisse ist es Bewohnern möglich, bislang unerschlossene Einsparpotentiale geschickt auszuschöpfen.

Intelligente Messsysteme leisten zugleich einen wichtigen Beitrag zur Energiewende

Wer auf intelligente Messsysteme vertraut, in privaten Haushalten wird das dem verabschiedeten Gesetz nach ab einem Jahresverbrauch von mehr als 6.000 Kilowattstunden verpflichtend, leistet zudem seinen eigenen Teil zur Energiewende. Durch intelligente Messsysteme lassen sich sekundär nämlich auch die Stromnetze weiter stabilisieren, indem Angebot und Nachfrage gezielter gesteuert werden können. Mit Blick auf die Energiewende ist das deshalb so wichtig, weil ein guter Teil der aktuellen Stromproduktion aus volatilen Quellen entsteht, beispielsweise über Windräder oder Photovoltaik.

Beide Beispiele sind stark an das Wetter gebunden und erlauben keine konsequent gleichbleibende Produktionsrate. Solange effektive Lösungen zur Massenspeicherung von Strom noch fehlen, sind Erkenntnisse über Angebot und Nachfrage "Gold wert" und können nachhaltig dabei helfen, die anfallenden Kosten für alle Kunden eines Versorgers zu reduzieren. Einer intelligenten Verknüpfung, über gleichnamige intelligente Messsysteme, ist ein wichtiges Bauteil der voranschreitenden Digitalisierung des Haushalts. Die Kommunikation, gewonnene Transparenz und Analyse zwischen Stromerzeugung, Verbrauch und Stromnetzen hilft allen Beteiligten weiter, zudem können Bewohner mit Hilfe von einem Prüf- und Messsystem selber herausfinden, wo wie viel Strom im Haushalt erzeugt wird.

Hier im Shop finden Sie bereits intelligente Messsysteme der Marke "energomonitor", welche Sie beim cleveren Energie-Wirtschaften im Haushalt unterstützen werden. Diese helfen in Ihrem Smart Home oder Ihrer Firma Strom-, Wasser- und Gasverbrauch zu messen, sowie Raumtemperaturen zu kontrollieren. Dies führt dazu, dass Stromfresser schnell identifiziert und ausgetauscht werden können. Das spart auf Dauer erhebliche Kosten und hat den netten Nebeneffekt, dass man so nicht jedes Mal wieder von der monatlichen Stromrechnung überrumpelt wird.

Tags: Smart Home
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