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Kaufprämie lässt Verkaufszahlen von E-Autos steigen

Die Covid-19-Krise hat die Autobranche gezeichnet. Zwischen den Monaten Januar und Juli brachen die Verkaufszahlen um 30 % ein. Dies trifft allerdings nicht auf die E-Auto-Branche zu. Der Grund – die Kaufprämie der Bundesregierung sorgt für eine entsprechende Nachfrage. Die Neuzulassungen von Plug-in-Hybriden stiegen im Juli laut Kraftfahrt-Bundesamt um mehr als 480 %. Bei reinen E-Autos stieg die Zahl im Vergleich zum Vorjahr um 182 %.

 

9 % Marktanteil von E-Autos

Für das Jahr 2020 geht das CAM, das Center of Automotive Management, von Absatzzahlen um die 250.000 E-Autos alleine in der Bundesrepublik aus. Käme dies zustande, betrüge der Marktanteil der E-Autos knapp 9 %.

Dass dieser Prozentsatz in Zukunft weiter steigt, lässt das beobachtbare Verhalten vieler Bundesbürger an Ladestationen erahnen. Dort informieren sich die Menschen über die Tankmöglichkeiten und Preise, ohne die Ladestationen selbst zu beachten. Der Grund für dieses Verhalten liegt unter anderem in der Kaufprämie der Bundesregierung begründet. Ausgehend von dieser Prämie wurden seit Jahresbeginn beinahe 70.000 Anträge eingereicht. Experten gehen davon aus, dass diese Zahl in den kommenden Monaten weiter steigen dürfte.

 

 

Welche Förderungen und Prämien für E-Autos gibt es?

Bislang können die Käufer von Elektroautos von drei Seiten Prämien beim Kauf ihrer Fahrzeuge erhalten – vom Bund, den Ländern und von den Herstellern selbst. Über diese stapelbaren Gelder können Käufer eines E-Autos, abhängig vom Bundesland und von den jeweiligen E-Autos, bis zu 12.000 Euro sparen. Nicht nur, dass der Bund 6.000 und der Hersteller oftmals 3.000 Euro beisteuern, auch die Mehrwertsteuer schlägt bei E-Autos aktuell nur mit 16 % zu. Zudem fördern Bundesländer wie NRW auch Wallboxen für das Eigenheim. 

 

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Viele Hersteller von überwiegend Verbrennungsfahrzeugen kritisieren die Kaufprämie für Elektro- und Hybridfahrzeuge. Man solle, so Branchenvertreter, auch die Verbrennungsmotoren subventionieren. Die Gründe seien, damit könne man eine rasche Industrieerholung sowie eine Rettung vieler Arbeitsplätze initiieren. Dabei haben die Vertreter der Autobauer das Interesse der Menschen an E-Fahrzeugen unterschätzt. Die Produktion der E-Autos kommt aktuell der Nachfrage nicht hinterher. Es besteht also hier der Bedarf an Arbeitnehmern, um der um 21 % (E-Fahrzeuge) und 52 % (Hybrid) gestiegenen Nachfrage hinterherzukommen.

 

Wer von der Kaufprämie noch profitieren will, sollte sich beeilen. Diese gilt bis Ende 2021.

Über den Autor
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Stefan Köstlinger

Stefan Köstlinger ist Kommunikationswissenschaftler, ehemaliger Journalist und selbstständiger Texter mit seiner K & K Schreibwerkstatt. E-Mobilität hat ihn schon immer fasziniert – angefangen vom ersten ferngesteuerten Auto bis heute und der Möglichkeit, verbrennungsmotorfrei zu leben.
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