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Argumente – so überzeugt man den Arbeitgeber von Ladesäulen und Wallboxen

Fährt ein Arbeitnehmer mit seinem E-Auto zur Arbeit, muss er genau wissen, wo, wie und wann er den Akku des Fahrzeugs aufladen kann. Arbeitgeber, die dies mittels Wallboxen oder Ladesäulen gewährleisten, tragen zum entspannten Pendeln bei. Viele Außendienstmitarbeiter fahren mittlerweile einen E-Dienstwagen. Diese werden mit jedem Jahr beliebter, denn sie genießen bestimmte steuerliche Förderungen.

Sollte der Arbeitgeber dennoch nicht von einer Ladestation oder einer Wallbox an seinem Standort überzeugt sein, können Arbeitnehmer mit bestimmten Argumenten hier nachhelfen.

 

Argumente, um den Arbeitgeber von Ladestationen zu überzeugen

Gründe, warum ein Arbeitgeber eventuell noch zurückhaltender mit dem Thema Elektromobilität umgeht und diese nicht mit Lademöglichkeiten unterstützen will, liegen oftmals an einer verwirrenden Faktenberichterstattung. Daher bieten die folgenden Argumente für Arbeitnehmer, für deren Alltag es eine große Hilfe darstellen würde, könnten sie ihr E-Auto am Arbeitsplatz laden, das Potential, hier erfolgversprechend angewandt zu werden.

Kosten geringer als gedacht

Der Arbeitgeber könnte zum Beispiel vor den Anschaffungs- und Installationskosten zurückschrecken. Diese Angst kann man dem Unternehmen nehmen. Man kann hierbei ins Felde führen, dass für die meisten Unternehmen das Errichten einer Ladestation kostengünstig passiert. Neben den Kosten für die Wallbox entstehen nur jene für einen qualifizierten Elektroinstallateur. Die Kosten für eine Wallbox belaufen sich in Deutschland je nach Anbieter und Ausstattung zwischen 300 und 2.500 Euro.

Standzeit beim Laden durch Ladestationen verkürzen

Die Ladestationen haben für den Arbeitgeber einen weiteren Nutzen. Man kann diesem mitteilen, dass viele Arbeitnehmer ihr Elektrofahrzeug ohne Ladestationen über eine handelsübliche Steckdose laden würden. Das Laden darüber dauert in der Regel bedeutend länger, als über eine professionelle Ladesäule oder Wallbox. Die Standzeiten, speziell der Außendienstmitarbeiter mit umweltfreundlichen E-Dienstautos, wird über die innovative Ladetechnik erheblich verkürzt.

Geld lukrieren durch Öffnung der Ladestation für unternehmensfremde Nutzer

Die Ausgaben, die der Arbeitgeber mit den Ladestationen oder den Wallboxen hat, können nicht zur durch die Zufriedenheit der Mitarbeiter abgegolten werden. Es ist auch möglich, die unternehmenseigenen Ladestationen oder Wallboxen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Mittels verschiedener Verfahren (Geldeinwurf, Kreditkarten, Mitgliedskarten) kann das Unternehmen dank der Ladesäulen die Anschaffungs- und Installationskosten nicht nur amortisieren, sondern damit auch Gewinne erwirtschaften.

Imagegewinn für den Arbeitgeber durch Beitrag zur E-Mobilität

Man kann dem Arbeitgeber die Anschaffung und das zur Verfügung stellen einer Ladesäule oder einer Wallbox auch darüber schmackhaft machen, dass damit in der Regel auch ein Imagegewinn einhergeht. Die öffentliche Wahrnehmung, die bei den meisten Unternehmen schon aus Marketinggründen wichtig ist, kann so positiv beeinflusst werden. Mit den Lademöglichkeiten für Elektroautos, Elektrotransporter, E-Roller oder auch E-Motorräder verbinden die Menschen Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Der verantwortungsvolle Umgang mit den vorhandenen Ressourcen wird damit positiv behaftet vorgelebt. Man sollte den Verantwortlichen klarmachen, dass der Umwelteffekt positiv ist, aber dass der Effekt auf das Firmenimage vermutlich auch nicht zu verachten ist.

Zufriedene Mitarbeiter – heute und morgen

Viele Mitarbeiter, die ihren Alltag und ihren Arbeitsweg mit einem Elektroauto meistern, haben zuhause keine sinnvolle Lademöglichkeit. Mit einer Ladestation kann die Arbeitszeit dazu genutzt werden, um das Elektroauto wieder vollzuladen. Damit erreicht ein Arbeitgeber, dass die aktuellen Mitarbeiter zufrieden sind. Agil denkenden Verantwortlichen kann man zudem das Argument liefern, dass die junge und aufstrebende Zukunftsgeneration von Fachkräften vermehrt auf die E-Mobilität setzt. Diese Gestalter und Gestalterinnen von morgen suchen sich ihre Arbeitgeber nicht nur aufgrund des Gehalts aus, sondern entscheiden sich meist wegen zusätzlicher Benefits. Hier können Ladestationen dabei helfen, dem Unternehmen die personelle Zukunft zu sichern.

Der E-Dienstwagen ersetzt den Verbrenner

Für viele Unternehmen können E-Dienstwagen bedeutende steuerliche Vorteile bringen. In Deutschland fördert die Bundesregierung die Nutzung von Dienstfahrzeugen, die entweder mit Plug-in-Hybrid- oder einem Elektroantrieb fahren, steuerlich. Mussten die Dienstnehmer, die ihr Firmenfahrzeug ebenso privat nutzen, bislang monatlich einen Prozentsatz des jeweiligen Listenpreises als sogenannten geldwerten Vorteil versteuern, gelten für E-Autos entweder halbierte oder keine Steuersätze. Dies hängt vom Anschaffungsdatum ab. Man kann hier als Argument für das Errichten von Ladesäulen oder Wallboxen in Richtung Arbeitgeber erwähnen, dass über die veränderte Steuerlast die Wirtschaftlichkeit der Dienstwagen signifikant verbessert wird.

Perfekte Abrechnung für jeden Verwender

Für die Abrechnung der Ladevorgänge ist die Korrektheit der Zahlen und die richtige Zuordnung der Nutzer wichtig. Damit dies präzise funktioniert, sollte der Arbeitgeber auf die richtige Ladestation setzen. Sogenannte intelligente Ladestationen oder auch Smarte Wallboxen bieten dabei die Möglichkeit, die Ladevorgänge kilowattstundengenau einem Mitarbeiter oder einem Gast zuzuordnen. Damit ist eine centgenaue Abrechnung erreicht.

Über den Autor
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Stefan Köstlinger

Stefan Köstlinger ist Kommunikationswissenschaftler, ehemaliger Journalist und selbstständiger Texter mit seiner K & K Schreibwerkstatt. E-Mobilität hat ihn schon immer fasziniert – angefangen vom ersten ferngesteuerten Auto bis heute und der Möglichkeit, verbrennungsmotorfrei zu leben.
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