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E-Motorrad aus Leinsamen, veganem Leder und recyceltem Alu

Es ist brandneu, beschleunigt von 0 auf 100 km/h in 3,8 Sekunden und die Karosserie ist aus Leinsamen gebaut – das E-Motorrad Luna aus der Schmiede des New Yorker Start-ups Tarform. Erst vor Kurzem hat das Modell Luna in den USA die begehrte Straßenzulassung erhalten. Neben den hohen Beschleunigungswerten kann sich auch die Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h sehen lassen.

 

Einzelteile des E-Motorrads aus dem 3D-Drucker

Mit dem E-Motorrad Luna gehen die Ingenieure von Tarform einen Schritt weiter beim Thema nachhaltiger Individualverkehr. Nicht nur, dass man mit dem voll aufgeladenen Fahrzeug 190 Kilometer weit fahren kann, auch die Karosserie ist nachhaltig. Leinsamen werden hierbei speziell verarbeitet und unter großem Druck in die richtige Form gebacken. Ein anderer Part der Bauteile wird über einen 3D-Drucker hergestellt.

So modern die Technik und die Materialverarbeitung auch ist, in Sachen Optik und Design geht man einen sehr traditionellen Weg. Speziell die Luna-Modelle Racer und Scrambler können von begeisterten E-Motorrad-Enthusiasten in einem stylischen Old-School-Bike-Look gekauft werden. Die Designer aus New York lehnen sich bei den E-Motorrädern aus Leinsamen an die Café Racer an, die in den 1960er Jahren begehrt und beliebt waren. Der Preis für ein nachhaltiges und überwiegend umweltfreundliches E-Motorrad beträgt aktuell je nach Ausstattungsgrad rund 20.000 Euro.

Eine technische Besonderheit von Luna ist es, dass alle Teile leicht auszutauschen sind. Man wolle, so der Hersteller, damit dem schnellen technischen Fortschritt die Möglichkeit geben, einfach in das E-Motorrad eingebaut zu werden.

 

Umweltbewusster Individualverkehr

Mit der Mobilitätswende wurde von vielen Experten der Weg in Richtung umweltbewusstem Individualverkehr eingeschlagen. Auch wenn der Bau von Akkus für E-Fahrzeuge aus nachhaltigen Gesichtspunkten verbesserungswürdig ist, so lässt sich doch festhalten, dass mittel- und langfristig die Emissionswerte fallen werden.

Ein Problem, das die Leute hinter Tarform erkannt haben, ist, dass auch in hochwertigen E-Fahrzeugen (SUVs, Sportautos, …) weiterhin Tierprodukte wie zum Beispiel Leder verwendet werden. Man habe dieses Problem analysiert, so die Verantwortlichen beim Motorradhersteller, und wolle den Käufern das Ledergefühl geben, ohne auf tierische Produkte zurückgreifen zu müssen. Man verwendet zum Beispiel einen veganen Lederersatz für den Sattel und den Sozius des Lunas. Alle Alu-Komponenten werden aus recyceltem Aluminium hergestellt. Das Ziel ist es, statt Verschrottung und Neukauf die Verschleißteile einfach auszutauschen. Das ist Nachhaltigkeit.

 

 

 

 

 

Quellen und Bildquellen:

Tarform - https://www.tarform.com/

Motorrad online - https://www.motorradonline.de/elektro/tarform-luna-racer-scrambler-elektromotorrad-kuenstliche-intelligenz/

Über den Autor
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Stefan Köstlinger

Stefan Köstlinger ist Kommunikationswissenschaftler, ehemaliger Journalist und selbstständiger Texter mit seiner K & K Schreibwerkstatt. E-Mobilität hat ihn schon immer fasziniert – angefangen vom ersten ferngesteuerten Auto bis heute und der Möglichkeit, verbrennungsmotorfrei zu leben.
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