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Internationale Energieagentur – mit Photovoltaik zur Klimaneutralität

Die Internationale Energieagentur (IEA) untersuchte[1] die Zusammenhänge zwischen der aktuellen Covid-19-Pandemie und dem Energiemarkt. Unter anderem kamen die Experten dabei zu dem Schluss, dass die Photovoltaik eine prominente Rolle auf dem Weg zur Klimaneutralität spielt.

 

Erneuerbare Energiegewinnung auf dem Vormarsch

Ob die Corona-Krise die stattfindende Energiewende beschleunigt oder bremst, sei laut der IEA noch nicht exakt prognostizierbar. Allerdings betont IEA-Exekutivdirektor Fatih Birol, „ich sehe Solar als neuen König der Strommärkte der Welt“. Corona, so die IEA, habe den Energiesektor stärker als jedes andere Geschehnis in der jüngeren Geschichte durcheinandergewirbelt.

Die IEA hat eine interessante Entwicklung beobachtet. Im Verlauf des Jahres 2020 sank die Nachfrage nach Öl um 8 Prozent und der Verbrauch von Kohle ging um 7 Prozent zurück. Laut der IEA steigt in den kommenden Jahren die Nachfrage nach Energien aus Wind, Wasser und speziell Sonne. Man werde binnen der nächsten 10 Jahre eine Abdeckung mit erneuerbaren Energien von 80 Prozent erreichen, so die IEA.

 

Photovoltaik als billiger Stromlieferant

In den meisten Ländern ist Photovoltaik günstiger als Strom aus Kohle- oder Gaskraftwerken. Noch steht der Gebrauch von Solarenergie in der Liste der erneuerbaren Energien hinter der Wasserkraft, holte aber in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt auf. Windkraft liegt hier an dritter Stelle. „Die Regierungen“, so Birol, „haben nun die Verantwortung, entscheidende Maßnahmen zu ergreifen, um den Übergang zu sauberer Energie zu beschleunigen. Damit wird die Welt auf den Weg gebracht, die Klimaziele zu erreichen“.

 

Wallboxen und Photovoltaikanlagen

Mit einer eigenen Photovoltaikanlage erreichen zahlreiche Haushalte Energieunabhängigkeit. Kombiniert man die PV-Anlage mit einer Batterie, hat man auch in dunklen Augenblicken ausreichend Strom zur Verfügung.

Im Durchschnitt erhält der Nutzer einer Wallbox, wenn diese aus dem Stromnetz gespeist wird, 43 Prozent erneuerbaren Strom. Bei einer eigenen Photovoltaikanlage liegt man bei 100 Prozent. Man verursacht zudem keine CO2-Emissionen. Exklusiv der geringen jährlichen Wartungskosten produziert eine PV-Anlage über Jahrzehnte kostenlosen Strom. Überschüsse können sogar an die Stromanbieter verkauft werden.

 

Photovoltaik und Lastmanagement

Mit einem guten Lastmanagement für Wallboxen kann die Energieeffizienz noch weiter gesteigert werden. Das Lastmanagement erfasst in Echtzeit die nicht verbrauchte Energie aus einer PV-Anlage.

Statt erzeugten Stromüberschuss an Stromanbieter abzugeben, verteilt das System den Strom sinnvoll zum Beispiel auf die Wallbox, um damit das E-Auto klimaneutral zu laden. Kurz gesagt, das Lastmanagement ist dafür konzipiert, Energiespitzen und dadurch entstehende Kosten zu vermeiden.

 

 

 

Zu kennzeichnende Quellenangaben:

[1] https://www.iea.org/topics/world-energy-outlook - 09.11.2020

Über den Autor
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Stefan Köstlinger

Stefan Köstlinger ist Kommunikationswissenschaftler, ehemaliger Journalist und selbstständiger Texter mit seiner K & K Schreibwerkstatt. E-Mobilität hat ihn schon immer fasziniert – angefangen vom ersten ferngesteuerten Auto bis heute und der Möglichkeit, verbrennungsmotorfrei zu leben.
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