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In Zukunft soll es an jeder Tankstelle auch eine Ladestation geben

Der Ausbau der Ladeinfrastruktur schreitet in Deutschland nicht wirklich schnell voran, daher plant die Bundesregierung eine Ladestations-Pflicht für alle hiesigen Tankstellen. Bis 2030 soll es in Deutschland eine Million öffentliche Ladepunkte geben, dies sieht das Klimaschutz-Paket der deutschen Bundesregierung vor. Eine Ladestation kann dabei über mehrere Ladepunkte verfügen.

In Zukunft hat die Regierung daher die Möglichkeit, Tankstellen dazu zu verpflichten, öffentliche Schnelladestation auf ihrem Gelände zu installieren.In dem Bericht der Großen Koalition steht unter anderem: »Die Bundesregierung wird verbindlich durch eine Versorgungsauflage regeln, dass an allen Tankstellen in Deutschland auch Ladepunkte angeboten werden.«

Aber auch die Kaufprämien für Elektroautos sollen erhöht werden, allerdings sollen nur Fahrzeuge gefördert werden können, welche bis zu 40.000 Euro kosten. Bei der Umweltbonus genannten Kaufprämie für Elektro-, Plug-In Hybrid- und Wasserstoffautos liegt das Preislimit bei 60.000 Euro. Der Hintergrund ist, dass sich viele Länder, unter anderem auch Deutschland zu einer deutlichen Reduzierung ihres CO2 Ausstoßes verpflichtet haben.

So schreibt die Bundesregierung auf ihrer Seite: „Das Ziel, den CO2-Ausstoß bis 2030 um 55 Prozent zu verringern, ist Deutschlands Beitrag zum Pariser Klimaabkommen. So soll die Erderwärmung bis zum Ende dieses Jahrhunderts auf deutlich unter zwei Grad Celsius begrenzt werden - möglichst auf 1,5 Grad Celsius. Dafür muss der Ausstoß von Treibhausgasen, vor allem von Kohlenstoffdioxid (CO2), deutlich sinken.“ (https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/klimaschutz/klimaziele-und-sektoren-1669268)

Im Rahmen des Klimaziels bis zum Jahr 2030 will die Bundesregierung erreichen, dass im Verkehrssektor mindestens 42 bis 40 Prozent weniger CO2 ausgestoßen werden. Die Bundesregierung will die Elektromobilität voranbringen. Sie fördert die Entwicklung alternativer Antriebe und den Aufbau der Ladeinfrastruktur.

In Deutschland gibt es EU-weit den zweithöchsten Wert beim CO2-Ausstoß von Neuwagen, so hatte im Jahr 2017 etwa jeder Neuwagen durchschnittlich 127 Gramm CO2 pro Kilometer ausgestoßen. Bis zum Jahr 2021 dürfen es nur noch 95 Gramm CO2 pro Kilometer sein.

Mehr Ladestationen sollen mehr Menschen zum Kauf eines Elektroautos bewegen

In Deutschland ist die Eigentumsquote im Vergleich zu anderen EU-Ländern besonders niedrig, dadurch haben weniger Menschen die Möglichkeit, ohne großen Aufwand eine Wallbox zu installieren. Wer ein eigenes Haus hat, kann sich in seiner eigenen Garage, Carport oder sonst wo auf dem Grundstück eine Ladestation installieren lassen.

Wer dagegen zur Miete wohnt, muss seinen Vermieter um Erlaubnis bitten. Aber auch wer eine Eigentumswohnung besitzt, konnte in der Vergangenheit nicht ohne weiteres eine Wallbox in der Tiefgarage oder vergleichbarem installieren lassen, denn hier mussten bisher die anderen Wohnungseigentümer ihr ok geben. Dies soll in Zukunft allerdings geändert werden, so das nicht mehr alle Mieter ihr ok geben müssen.

Die deutsche Bundesregierung will nun die Ladesäulen dort installieren, wo viele Menschen hinfahren, also an öffentlichen Einrichtungen, touristischen Zielen und vergleichbarem. Es wird auch geprüft, ob Ladestationen finanziell gefördert werden sollen.

 

Über den Autor

Kai Domroese

Kai Domroese befasst sich seit dem Jahr 2010 intensiv mit dem Thema Elektromobilität, so hat er im April 2010 seinen Blog Mein-Elektroauto.com gegründet. Kai wurde im Jahr 1981 geboren und lebt in der Nähe von Hannover. Da er bis 2018 in einer Mietwohnung gewohnt hat, kennt er sich auch mit den Tücken der Elektromobilität für Mieter aus. Neben der Mobilität interessiert er sich auch für die Themen erneuerbare Energien, Plusenergiehäuser und auch Pflanzen.
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