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So kommt der Strom sicher ins Elektroauto

Um ein Elektroauto aufzuladen, wird – Sie ahnen es - Strom benötigt. Je nachdem, wie viele Kilometer Sie fahren und was Ihr E-Auto verbraucht, wird Ihr Stromverbrauch zu Hause um diese Menge steigen, sofern Sie daheim laden.

Die benötigte Strommenge, um den Fahrzeugakku wieder aufzuladen, ist dabei zunächst im Wesentlichen unabhängig davon, ob an einer Schukosteckdose oder an einer Wallbox geladen wird. In beiden Fällen muss die gleiche Menge kWh in den Akku gelangen – das geht beim Laden an einer Wallbox lediglich deutlich schneller als an einer Schukosteckdose, ändert aber nicht wirklich etwas an der erforderlichen Energiemenge.

Beim Laden treten jedoch auch Verluste auf: durch den elektrischen Widerstand der Stromleitung und des Ladekabels, durch den Eigenverbrauch der Komponenten der Leistungselektronik im Fahrzeug (Bordlader), durch Nebenverbraucher wie z. B. Akku- und Fahrzeugklimatisierung usw.

Schauen wir da genauer hin, können wir leichte Unterschiede im Verbrauch erkennen. Je nach Fahrzeugtyp bzw. der verbauten Bordladetechnik lädt ein E-Auto nämlich bei unterschiedlichen Ladeleistungen unterschiedlich effizient. Bei manchen Fahrzeugen sind die Ladeverluste bei niedrigen Ladeleistungen größer als bei höheren Ladeleistungen, bei anderen ist es genau umgekehrt. Auch spielt es eine Rolle, ob einphasig oder mehrphasig geladen wird.

Manche Elektroautos können Wechselstrom (AC) auch an einer Wallbox nur einphasig laden, andere nutzen dort zwei oder im besten Fall alle drei Phasen. Das Laden an einer Schukosteckdose erfolgt stets einphasig.

Zu berücksichtigen ist auch, dass bei höheren Ladeleistungen ggf. zusätzlicher Strom für die Kühlung (im Sommer) oder das Heizen (im Winter) des Akkus verbraucht wird, so dass es sinnvoll sein kann, die Ladeleistung auf einen mittleren Wert zu begrenzen.

Die Gesamtsituation ist also etwas komplex und die Ladeverluste hängen von diversen Faktoren ab.

Generell lässt sich aber sagen, dass die Verbrauchsunterschiede zwischen Schuko-Ladung und dem Laden an einer Wallbox nicht wirklich groß sind. Wahrscheinlich würden Sie den Unterschied nicht einmal bemerken. Ob der geringe Eigenverbrauch einer Wallbox im Vergleich zum Stromverbrauch Ihres E-Autos eine Rolle spielt, darf bezweifelt werden. Den Jahresverbrauch einer Wallbox gleichen Sie sicher schon aus, wenn Sie das Spaßpedal einmal nicht für ein Ampelrennen verwenden.

Das Laden an einer Wallbox ist in jedem Fall sicherer als an einer Schukosteckdose, da die Wallbox und ihre Zuleitung von vornherein für hohe Dauerbelastung ausgelegt sind.

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