08.03.2021

Der perfekte Standort für eine Wallbox – das müssen Sie wissen!

© energielösung GmbH

Im Freien, im Carport, in der Garage – der ideale Standort für eine Wallbox

Schutzlos im Freien? Nein danke.

Grundsätzlich gäbe es die Möglichkeit, eine Wallbox an einem Haus ungeschützt vor Wind, Wetter und begehrlichen Blicken anzubringen. Allerdings raten Hersteller wie Elektrofachleute davon ab. Der Grund dafür ist einfach. Eine Wallbox ist ein hochwertiges, stromführendes Gerät. Daher sollte man es nicht schutzlos Regen, Schnee, Hagel oder anderen Wetterphänomenen aussetzen.

Ein weiterer Grund, die Wallbox nicht offen zu präsentieren, sind die genannten begehrlichen Blicke. Wallboxen sind teilweise geldintensive Investitionen. Darum sollte man den Spruch „Gelegenheit macht Diebe“ beherzigen und von einer blickschutzlosen Wallboxinstallation absehen.

Wallbox in einem Carport

Einen guten Schutz für die Wallbox bietet in der Regel ein Carport. Diese Light-Variante einer Garage kann dafür sorgen, dass Schnee, Regen oder starker Wind keine Schäden an einer Wallbox verursachen.

Im Sommer bietet der Carport für eine Wallbox Schatten, damit die Technik nicht Gefahr läuft, durch stete Sonneneinstrahlung Schaden zu nehmen. Sollte man sich zum Kauf einer Wallbox entschlossen haben, und noch kein Unterstand dafür vorhanden sein, ist der Bau eines Carports im Vergleich zu einer Garage erheblich günstiger.

Allerdings ist ein Carport meist nicht abschließbar und bietet zumindest von einer Seite einen offenen Einblick, bei dem andere das E-Auto sowie die Wallbox erblicken können.

Wallbox in einer (Tief-)Garage

Garagen sind der ideale Ort, um eine Wallbox für ein E-Auto zu installieren. Sowohl das E-Fahrzeug als auch die Energieversorgung sind hier absolut vor Regen, Hagel, Schnee oder der direkten UV-Strahlung sicher. Eine Garage bietet dem Inhalt, also auch einer Wallbox, zudem ausgezeichneten Schutz davor, dass vom Wind erfasste Äste oder Steinchen dagegen geweht werden.

Der Mensch ist oftmals ein Herd für Schäden. Egal ob Diebstahl oder Vandalismus – zu schnell kann es passieren, dass eine Wallbox im Freien oder in einem Carport gestohlen oder mutwillig beschädigt wird. Eine Wallbox in einer abschließbaren Garage hingegen bietet hier guten Schutz vor beidem.

Erfahrungsberichte zeigen, dass Wallboxen, die in Garagen installiert wurden und dort die E-Autos mit nachhaltiger Energie versorgen, eine längere Lebensdauer haben. Der Grund – die stete Abnutzung durch die Elemente wird in einer Garage vermieden.

Eine Garage als Standort für eine Wallbox kann auch in puncto Versicherungen ein Vorteil sein. Verschiedene Versicherungen gegen Vandalismus oder auch Witterungsschäden honorieren es, wenn die Wallbox in einer Garage untergebracht ist. Hierbei lohnt sich im Vorfeld ein Gespräch mit der Versicherung.

Separate und stabile Garagendächer haben zudem den Vorteil, dass man dort eine Photovoltaikanlage anbringen kann. Damit kann dort aus Sonnenlicht die Energie produziert werden, die von der Wallbox an das E-Auto weitergegeben wird.

Bei Garagen sollte man aber auch beachten, dass sie zum einen viel Platz benötigen und zum anderen ihren Preis haben.

Autor: Stefan Köstlinger

Stefan Köstlinger ist Kommunikationswissenschaftler, ehemaliger Journalist und selbstständiger Texter mit seiner K & K Schreibwerkstatt. E-Mobilität hat ihn schon immer fasziniert – angefangen vom ersten ferngesteuerten Auto bis heute und der Möglichkeit, verbrennungsmotorfrei zu leben.

8. März 2021

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