24.06.2020

Wie funktioniert eine Wallbox?

Eine Wallbox ist für das Laden des E-Autos im heimischen Umfeld unerlässlich. Doch wie funktionieren diese technischen Geräte eigentlich? Dieser Frage sind wir nun einmal auf den Grund gegangen!

© energielösung GmbH

Auch wenn die Anzahl öffentlicher Ladestationen für E-Fahrzeuge in den Städten, Kommunen, Dörfern sowie bei Tankstellen immer mehr zunimmt, laden die meisten Besitzer ihre E-Autos privat auf. Über eigene Wallboxen passiert dies im Allgemeinen unkompliziert zu Hause. Als Standort für private Wallboxen werden meist Garagen oder Carports verwendet, da diese dort gut vor Wind und Wetter geschützt sind. Dann kann man das E-Auto ganz bequem aufladen, wenn es nicht in Verwendung ist.

Ladepunkte und Ladezustand

Eine handelsübliche Wallbox für den privaten Gebrauch hat entweder einen oder zwei Ladepunkte für den Typ-2. Diese sind auf das Übertragen von Wechselspannung ausgelegt. Bei jeder normalen Wallbox befindet sich über den Ladepunkten eine LED-Anzeige. Hier kann der Nutzer einfach den Status des Ladevorgangs ablesen.

Die Wallbox verfügt nicht über einen direkten Stromnetz-Anschluss. Über Anschlussklemmen wird die Ladestation über einen separaten, für die Ladepunkte reservierten oder sogar eigens errichteten, Stromkreislauf mit dem Wohnhaus oder einer anderen Immobilie verbunden.

EVCC – Steuerzentrale einer Wallbox

Alle im Handel erhältlichen Wallboxen verfügen über einen „Electric Vehicle Charge Controller“ – kurz EVCC. Der EVCC wird auch das Gehirn oder die Steuerzentrale der Wallbox genannt. Von hier aus wird der Ladevorgang überwacht. Sowohl der Ladevorgang, als auch die Ladeleistung wird über den EVCC-Computer durch ständige Kommunikation mit dem E-Auto gesteuert.

Sicherheitselemente einer Wallbox

Abhängig vom Wallbox-Modell beinhaltet die Ausstattung einige grundlegende Elemente. Darunter befindet sich zum Beispiel pro Ladepunkt ein fest angeschlossenes Ladekabel.

Sicherheitselemente wie ein eingebauter FI-Schalter (Fehlerstromschutzschalter) oder ein Leitungsschutzschalter, der das Ladekabel vor einer Überlastung schützt, sind in der Regel in jeder Wallbox integriert.

Authentifikation der Nutzer einer Wallbox

Nicht jeder E-Fahrzeughalter kann an jeder privaten Wallbox sein Fahrzeug aufladen – eine Authentifikation ist nötig. Anmelden kann man sich bei den privaten Ladestationen entweder über einen eigenen Schlüsselschalter oder über einen Kartenleser. Damit schaltet man einen Ladepunkt frei.

Abrechnung des Stroms bei einer Wallbox

Die Stromversorger wollen selbstverständlich die korrekte Menge an Strom zwecks der Abrechnung erfahren. Dafür ist in jede Wallbox ein eichrechtskonformer Zähler eingebaut. Dieser misst die Strommenge, die bei jedem einzelnen Ladevorgang in das E-Auto fließt. Diese Einrichtung ist deswegen wichtig, weil so der Stromverbrauch des E-Autos vom häuslichen Stromverbrauch gesondert erfasst werden kann. Private Ladestationen, die nicht über eine private Stromversorgung (Photovoltaik oder Ähnliches) laden, sondern am öffentlichen Netz hängen, verfügen zusätzlich über eine Antenne und ein Modem. Damit kommuniziert die Wallbox mit dem Backend des Stromanbieters. Eine exakte Abrechnung des Stroms ist somit problemlos möglich.

Autor: Team energielösung

Unter diesem Account veröffentlicht das Team der energielösung spannende Themen zum Thema Elektrisch Fahren, Elektrisch Laden und Elektromobilität Erleben.

24. Juni 2020

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