Mobilität der Zukunft - Wohin geht die Reise der Elektromobilität?

Mobilität der Zukunft © pagnacco - fotolia.com

Es ist beinahe unmöglich vorherzusehen, wie die Mobilität der Zukunft aussehen wird. Fest steht, es wird sich einiges ändern. Das muss es auch. Denn die Umwelt wird die aktuellen Abgaswerte nicht dauerhaft wegstecken können. Das „früher war alles besser“-Argument hilft uns an dieser Stelle auch nicht weiter. Wer weiß? Vielleicht werden in 50 Jahren ganze Städte ohne ein einziges Auto auskommen. Die bislang immer breiter gebauten Straßen werden obsolet, da jeder nur noch mit öffentlichen Verkehrsmitteln, platzsparenden Fahrrädern oder E-Rollern unterwegs ist. Das Problem der Luftverschmutzung in den Städten wäre damit so gut wie gelöst. Für ländliche Gebiete jedoch ist das nicht so einfach. Dennoch gibt es dafür mit Sicherheit umweltfreundlichere Alternativen zu Benziner und Diesel.

Deutschland – eine Automobil-Gesellschaft?

Warum nicht einfach statt Straßen für Autos, Straßen für Fahrräder ausbauen? Vorreiter aus aller Welt zeigen, dass das geht. So beispielsweise in Amsterdam. Dort sind fast 60 % der Bewohner täglich mit dem Fahrrad unterwegs. Nicht zuletzt aufgrund der ausgezeichneten Bedingungen für Fahrradfahrer. Dies eins zu eins umzumünzen auf deutsche Städte ist allerdings nicht ganz so leicht. Vor allem Pendler können lange Strecken nicht ohne Weiteres auf zwei Rädern zurücklegen.

Ein wesentlicher Unterschied zu ausländischen Modellen ist jedoch auch historisch bedingt. Deutschland ist seit vielen Jahrzehnten eines der Autoländer schlechthin. Die Automobilindustrie trägt hierzulande einen wesentlichen Anteil zum Wohlstand aller bei. Und auch der Besitz eines eigenen Autos ist nach wie vor ein wichtiges Statussymbol für viele. Das ist nun mal so und sollte nicht sofort angeprangert werden. Car-Sharing-Angebote werden deshalb häufig nur von bestimmten Personengruppen genutzt: den sogenannten Millennials oder auch der Generation Y. Diese junge Generation legt laut Forschern mehr Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit als die Generation vor ihr.

Doch was bedeutet das für die Elektromobilität? Glaubt man Wissenschaftlern mit ihrer These zur Generation Y kann man auch einfach nur abwarten. Wenn wir jedoch bis dahin weitermachen wie bisher, wird die Umwelt unter den Folgen weiter leiden. Mit unabsehbaren Konsequenzen für uns alle. Eine Veränderung ist jetzt gefordert. E-Autos sind bereits konkurrenzfähig mit klassischen Benziner/Diesel. Zwar gibt es immer noch Unterschiede in den Reichweiten, doch zeigen Studien zu diesem Thema, dass der Durchschnitt sowieso nur maximal 40 km am Tag fährt. Doch manchmal reicht das nicht, um sich gegen eine etablierte Technologie durchzusetzen. Auch deshalb ist es nötig, den elektrischen Antrieb weiter zu verbessern um immer mehr Autofahrer davon zu überzeugen. Schicke Autos für den großen und kleinen Geldbeutel gibt es nämlich auch mit sauberem Antrieb.

Was ist mit den Arbeitsplätzen?

Als großes Manko der Elektromobilität gilt der Verlust einer Vielzahl von Arbeitsplätzen in der Automobilindustrie in Deutschland. Dies ist sicher eine sehr große Herausforderung für Politik und Industrie. Hinzu kommen die Arbeitsplätze, die aufgrund der Digitalisierung in den nächsten Jahren und Jahrzehnten wegfallen werden. Aber ist die Konsequenz daraus, dass man einfach die Digitalisierung stoppt nur um die Arbeitsplätze zu sichern? Der Wandel wird kommen, nicht zuletzt um den Anschluss an die Weltwirtschaft nicht zu verlieren. Um den Verlust der Arbeitsplätze zu kompensieren, braucht es dringend ein Konzept. Ob mit Qualifizierungsoffensiven in den Unternehmen, einer zielgerichteten Industrie- und Beschäftigungspolitik oder der Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens – Vorschläge gibt es viele. Wenn man das richtig angeht, wird der Umstieg auch gelingen.

Sind E-Autos wirklich umweltfreundlich?

Grundsätzlich ja. Dennoch wollen wir nicht verleugnen, dass es auch berechtige Kritikpunkte dabei gibt. Vor allem die Produktion der Akkus und die Herkunft des genutzten Stroms sind aktuell noch nicht optimal gelöst. Nichtsdestotrotz muss ein E-Auto immer im Vergleich zu aktuellen Benzinern und Diesel gesehen werden. Mehr zur Umweltfreundlichkeit von Elektroautos können Sie hier lesen.

Was unternimmt die Bundesregierung für den Umstieg?

Auch die Bundesregierung versucht seit einigen Jahren, Elektromobilität zu fördern. Ziel ist es, langfristig unabhängig von der begrenzten Ressource Öl zu sein. Auch die massenhafte Freisetzung von gesundheitsschädigenden Stoffen bei der Verbrennung jenes soll damit eingedämmt werden. Um dabei auch die Automobilindustrie und deren weltweite Vormachtstellung zu bewahren förderte der Bund in den letzten Jahren mit mehr als zwei Milliarden Euro die Forschung und Entwicklungen alternativer Antriebe. Auch die Seite des Absatzes von Elektroautos wurde und wird von der Bundesregierung finanziell gefördert. So sparen Käufer nicht nur durch die Prämie von 4000€, sondern auch aufgrund der Kfz-Steuerbefreiung für 10 Jahre. Informieren Sie sich auch über Fördermöglichkeiten des 3. Aufrufes "Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Bayern".

 

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