Aus der Reihe "Unsere Partner Teil I: Schindler Clean-Energy-Systems"

Schindler PV-Caport bei Kunden

PV-Caport von Schindler Clean-Energy-Systems / © Schindler Clean-Energy-Systems

Schindler Clean-Energy-Systems ist ein Fachbetrieb der sich auf den Bau von Naturstrom-Ladestationen bzw. PV-Carports für E-Fahrzeuge spezialisiert hat. Der Geschäftsfüher Reinhard Tegtmeier ist überzeugter Verfechter der Energiewende und sein Portfolio passt daher sehr gut zu energielösung. Wir haben ihn gebeten uns ein paar Fragen zu beantworten, damit auch unsere Leser*innen und Kunden die Möglichkeit haben, etwas mehr hinter die Kulissen schauen zu können.

Guten Tag Herr Tegtmeier!
Eine wichtige Frage zuerst: Was steckt hinter der Geschäftsidee von Schindler-Clean-Energy-Systems?

Wir sind ursprünglich Hersteller von Leichtmetall-Konstruktionen, darunter auch Carports. So ein Carport benötigt ja auf jeden Fall irgendeine Dacheindeckung, und hier wird im hochwertigeren Segment aus optischen Gründen gern auf Glasplatten zurückgegriffen. Glasscheiben mit „integrierter Photovoltaik“ sind heute nicht mehr wesentlich teurer als reine Verbundglas-Scheiben. Da bietet es sich an, die Dachfläche des Carports kostengünstig für die eigene Energiegewinnung zu nutzen.

Warum ist „saubere Energie für Elektromobilität“ für Sie und für die Allgemeinheit wichtig?
Elektromobilität soll unter anderem zur Reduzierung von CO2 -Emissionen beitragen. DAS ist ein zentrales Thema unserer Zeit und geschieht jedoch nur, wenn auch zukünftig die Stromerzeugung ohne CO2-Emission erfolgen wird.

Was entgegnen Sie vielen Kritikern? Die Sinnhaftigkeit der Investition in PV-Anlagen und in E-Fahrzeugen wird ja auch häufig in Frage gestellt?
Es „rechnet“ sich in der Tat für Hausbesitzer heute kaum noch, in große PV-Anlagen zur Netzeinspeisung zu investieren, da die Einspeisevergütung für Neu-Anlagen in letzter Zeit stark gesunken ist. Es ist jedoch nach wie vor eine bedenkenswerte Alternative, den Eigenbedarf an Strom ganz oder zumindest teilweise selbst zu erzeugen - und da bietet sich für die meisten Hausbesitzer eigentlich "nur" die Photovoltaik-Technik an: Schließlich können nur die wenigsten auf ein eigenes Windrad oder eine eigene Biogas-Anlage zurückgreifen, und auch über einen privaten Wasserfall  verfügen nicht viele Menschen.
Die Vor- und Nachteile von Elektrofahrzeugen dürften vielen ja auch bereits bekannt sein: Dem „sauberen Auspuff“ stehen heute noch zu geringe Reichweiten gegenüber - ein Manko, das in den nächsten Jahren hoffentlich beseitigt werden dürfte. Allerdings sollte man unter den „Elektrofahrzeugen“ auch nicht die E-Bikes und E-Roller vergessen, bei denen die Reichweite eine nicht so große Rolle spielt.

Warum sollte man sich einen PV-Carport zulegen – und vor allem: wer?
Nun, es gibt keine Zwangsehe zwischen einem PV-Carport und einem Elektrofahrzeug: Eine eigene PV-Anlage unterscheidet nämlich nicht nach „Strom für die Waschmaschine“ und „Strom für das E-Mobil“. Einen Carport legen sich ohnehin viele schon deshalb zu, damit das eigene Auto nicht mehr im Regen stehen muss - und wie schon erwähnt ist hier der Mehrpreis für eine PV-Eindeckung statt der normalen Glasplatten nicht so hoch wie der Preis für eine entsprechende komplette PV-Anlage auf dem Dach. Insofern ist ein PV-Carport eigentlich für jeden interessant, der sich überhaupt einen Carport zulegen möchte.

Unser Kundenkreis besteht daher aus:

  • Hausbesitzern
  • Firmen, die Parkplätze überdachen möchten (wobei diese „Parkplätze“ zum Teil auch überdachte Unterstände für Zweiräder sein können)
  • Firmen und Kommunen, die Ihren Kunden eine günstige Lademöglichkeit für E-Bikes anbieten möchten

Werden sich Naturstrom und die dezentrale Energieversorgung – um zwei Schlagworte zu nennen –  etablieren? Wenn ja, warum?
Meiner Meinung nach HABEN sich beide bereits etabliert. Gucken Sie sich doch einmal die heutigen Neubaugebiete an: Viele Häuser haben Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach, und dank uns wird es in Zukunft auch immer mehr PV-Carports und PV-Terrassendächer geben.


Da haben Sie recht, und wir finden das auch eine sehr gute Tendenz. Könnten Sie uns noch kurz erklären, was das Besondere an Ihren Produkten ist?  
Wir wundern uns manchmal selbst, dass unsere eigenen Produkte immer noch „etwas Besonderes“ sind und dass es nur wenige konkurrierende Anbieter gibt: Es ist zunächst einmal überhaupt die Kombination aus einem Carport und einer Photovoltaik-Anlage. Dazu kommt die Kombination aus hochwertigen und optisch ansprechenden Materialien (korrosionsfreies Untergestell, hochwertige Module aus europäischer Fertigung in Verbundglas). Wir sind dank unseres Baukastensystems in der Lage, auch auf besondere Kundenwünsche flexibel zu reagieren und relativ zeitnah zu liefern. Lieferung und Montage der Gesamt-Anlage bis zum Übergabepunkt liegen bei uns in einer Hand.

Sie bieten auch diverse Spezifikationen für Ihre PV-Carports an: Was empfehlen Sie welchen Kunden - und vor welchem Hintergrund?
Das kommt auf die Bedürfnisse der Kunden an: Manche möchten genau EINEN PV-Port oder EINEN Doppel-Port, andere möchten eine größere Anlage, wieder welche möchten ihre Terrasse oder ihren Pool überdachen. Dann gibt es Firmen, die für ihre gesamte Flotte - egal ob elektrisch oder konventionell angetrieben - entsprechende Carports bereitstellen möchten. Alles das ist natürlich auch mit einer PV-Eindeckung möglich. Häufig kommt es unsern Kunden aber auch darauf an, die Verbindung zwischen E-Mobilität und umweltfreundlicher Stromerzeugung augenfällig zu machen. Wenn beispielsweise eine Stadtverwaltung für ihre Besucher eine kostenlose Lademöglichkeit für E-Bikes zur Verfügung stellt, dann wird sie ihre PV-Anlage nicht etwa auf dem Dach verstecken wollen, sondern die Verbindung zwischen PV-Strom und E-Mobilität in Form eines kleinen PV-Veloports  augenscheinlich werden lassen. Wir beraten unsere potentiellen Kunden vor einem eventuellen Kauf ausführlich, damit jeder seiner optimalen  Lösung erhält.

Für viele potenzielle Kunden eine zentrale Frage: Worauf muss man beim Kauf achten? Gibt es Gefahren oder Hindernisse bei der Nutzung bzw. Installation, die man unbedingt beachten sollte?
Bei JEDEM Carport sollte man zuvor Verbindung mit dem zuständigen Bauamt aufnehmen und sich erkundigen, ob es laut Bebauungsplan etc. bestimmte Auflagen (Materialien, Größe, Grenz-Abstände zum Nachbarn und zur Straße etc.) gibt. Sofern der PV-Port nicht als reine Insel-Anlage ohne Verbindung mit dem Haus-Netz betrieben werden die Einrichtung der Verbindung des Wechselrichters mit dem Hausnetz durch einen örtlichen Elektroinstallateur erforderlich. Dieser berät Sie auch gern über mögliche Auflagen des örtlichen Energieversorgers.Unbedingt beachten sollte man natürlich, dass der PV-Port einen „Platz an der Sonne“ bekommt und dass die Dachneigung in der richtigen Richtung verläuft. Aber da sind es natürlich UNSERE Fachleute, die den Bauherrn entsprechend beraten.

Mit welchen zusätzlichen Kosten muss man rechnen (Instandhaltung, Ladekosten, Ersatzteile, etc.) wenn man in einen PV-Carport investiert? Und: Wie lange gibt es Garantie auf die Produkte?
Die PV-Ports von Schindler Clean-Energy-Systems sind prinzipiell wartungsfrei: Das Untergestell besteht aus rostfreien Materialien, die gesamte Photovoltaik und Peripherie-Elektrik kommt ohne bewegliche Teile aus und ist wartungsfrei. Bei entsprechender Neigung sind auch die Glasflächen weitgehend selbstreinigend. Unter Umständen muss manchmal der Schnee abgeräumt werden (nicht wegen der Belastung, sondern damit wieder Licht an die PV-Module kommt). Wann ein „Fensterputzen“ erforderlich wird kann man wegen der durchsichtigen Module gut von unten erkennen. Von Hagelschäden an unsern Dächern ist und bisher noch nichts bekannt geworden. Sollte jedoch einmal ein Modul beschädigt werden, so lässt es sich einzeln auswechseln. Zusammengefasst: Wartung- und sonstige Folgekosten sind nicht zu erwarten. Deshalb gewähren wir auf unsere Produkte eine Garantie von 12 Jahren.

Wir danken Herrn Tegtmeier für seine Antworten und werden bald einen weiteren Teil aus unserer Partner-Reihe veröffentlichen. Dann stellen wir einen unserer ersten Partner vor: FENECON. Seien Sie gespannt.

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