Wie entsorgt man Stromspeicher: Vor diesen Herausforderungen steht die Branche

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Die Entsorgung von Stromspeichern: Wohin mit dem alten Gerät? Betreiber von Photovoltaikanlagen nutzen in Deutschland grundsätzlich mehrere 1.000 Solarstromspeicher. Hierbei gilt, dass der Verkäufer für die Rücknahme von ausgedienten Geräten zuständig ist, während die Entsorgung vom Hersteller übernommen werden muss. Wie genau funktioniert jedoch die Entsorgung von Stromspeichern und was gilt es bei der Rücknahme von Stromspeichern zu beachten? Damit das System durchschaubarer wird, arbeitet die Branche momentan an neuen Wegen, um die Zahl der Firmen und Einrichtungen überschaubarer machen zu können. Im folgenden Artikel erfahren Sie alles, was Sie über die Rücknahme von Stromspeichern und die Entsorgung von Stromspeichern wissen müssen.

Die Entsorgung von Stromspeichern: Vor diesen Problemen steht die Branche

Seit Mai 2013 wurden im Rahmen des KfW-Förderprogramms in Deutschland rund 4.000 Solarspeicher angeschafft, während rund 1.500 weitere Systeme vermutlich im Einsatz sind. Während eine Solaranlage viele Jahre verwendet werden kann, erreicht ein Speichersystem die Lebensdauer von 20 Jahren bei weitem nicht. Hinsichtlich der Lebensdauer kommt es jedoch auch vor allem darauf an, welche Technologie jeweils verwendet wird. Lithiumionen-Batterien können gut und gerne 15 Jahre halten, während Bleibatterien in der Regel nicht mehr als sieben Jahre schaffen. Aus diesem Grund stellt sich irgendwann die Frage: Wie funktioniert die Rücknahme von Stromspeichern und wie ist die Entsorgung von Stromspeichern geregelt?

Seit 2009 gilt das Batteriegesetz, welchem Solarspeichersysteme unterliegen. Demnach sind die Verkäufer dazu verpflichtet, die alten Geräte zurückzunehmen - und zwar kostenlos. Die alten Geräte dürfen Sie unter keinen Umständen zu den kommunalen Wertstoffhöfen bringen. Theoretisch wäre es auch möglich, dass Sie eine Entsorgungsfirma beauftragen. Da es jedoch auch eine kostenfreie Variante gibt, wählt kaum ein Verbraucher die Entsorgung über eine Entsorgungsfirma aus. Konkret bedeutet dies auf jeden Fall, dass sich jeder Verkäufer mit der Rücknahme von Stromspeichern beschäftigen muss und sich zudem Gedanken darüber machen muss, wie die alten Speicher aufbewahrt werden müssen. 

Die Rücknahme von Stromspeichern: Der Hersteller ist für eine ordnungsgemäße Entsorgung verantwortlich

Als Hersteller gilt grundsätzlich derjenige, welcher den Speicher in Deutschland in den Verkauf beziehungsweise in den Verkehr gebracht hat. Somit muss der Hersteller nicht automatisch der Produzent des Systems sein. Möglicherweise können auch der Installationsbetrieb oder der Händler die Hersteller sein. Bevor ein Hersteller überhaupt Speichersysteme anbieten darf, muss er sich beim Umweltbundesamt registrieren lassen. Zudem ist der Hersteller dazu verpflichtet, auf jedem Gerät das Symbol der durchgestrichenen Mülltonne so anzubringen, dass es gut sichtbar ist.

Die Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem, kurz die GRS, welcher rund 2.500 Importeure und Produzenten in Deutschland angehören, übernimmt grundsätzlich das Einsammeln von kleinen Batterien. Die Batterien werden dabei in den grünen Boxen in bestimmten Annahmestellen gesammelt. Annahmestellen sind häufig Supermärkte oder Drogeriemärkte. Im Anschluss daran werden die Batterien sortiert und entsorgt. Die Entsorgung von Stromspeichern gehörte jedoch in der Vergangenheit nicht zur Aufgabe der GRS ebenso wenig wie die Entsorgung von Industriebatterien. Die Unternehmen bringen die Batterien in der Regel selbst zum Hersteller zurück. Diese Rücknahmepraxis für Industriebatterien ändert sich nun mit der Regelung für die Entsorgung von Stromspeichern.

Die Rücknahme von Stromspeichern: Solarspeicher gelten als Industriebatterien

Da Solarspeicher einen stationären Charakter besitzen, werden sie grundsätzlich zu den Industriebatterien gezählt. Solarspeicher sind jedoch in ganz Deutschland installiert, während herkömmliche Hochenergiespeicher ausschließlich in der Industrie zum Einsatz kommen. Solarspeicher werden nicht nur in Privathaushalten eingesetzt, sondern auch in der Landwirtschaft oder in kleinen Gewerbebetrieben.

Damit die Rücknahme von Stromspeichern weniger aufwendig für alle gestaltet werden kann, möchte die GRS ihr bisheriges System erneuern. Hierfür wurden im vergangenen Jahr zwei Sammelcontainer entwickelt, die an ausgewählten Orten aufgestellt worden sind. Das neue System soll die Entsorgung von Stromspeichern deutlich erleichtern. Demnach sollen Hochenergiebatterien nicht nur bei Fachbetrieben oder Händlern abgegeben werden können. Von nun an soll dies auch für Lithiumionenbatterien gelten, die ein höheres Sicherheitsrisiko bedeuten. Außerdem ist die GRS auf der Suche nach einem neuen System, welches die Rücknahme von Stromspeichern beziehungsweise Solarspeichern mit der Rücknahme von Photovoltaikmodulen verbindet. Das Ziel der GRS ist es, endlich für eine Lösung zu sorgen, die innerhalb der Branche einheitlich ist.

Vor der Rückgabe eines Stromspeichers steht natürlich erst einmal der Kauf: Alles was Sie vor dem Kauf beachten müssen, von der Frage der Dimension des Speichers bis zur Wahl des richtigen Herstellers finden Sie im vorherigen Blogartikel. Einfach hier lang ...

Sollten Sie sich bereits für ein Modell entscheiden haben, geht es hier lang zum online shop für Stromspeicher.

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