Produktdetails:
- DC-Ladesystem mit modularem Power-Unit-/Satellite-Konzept
- Laden mit bis zu 1,2 MW (1.200 kW)
- Bis zu 12 Ladepunkte mit Leistungsverteilung
- Leistung kann dynamisch verteilt werden oder fest allokiert
- Modular erweiterbar für flexible Skalierung vom Einzelpunkt bis zum Depot
- Ganzheitliches Ökosystem inkl. ChargEye Lademanagement-Software
Beschreibung
Laden mit bis zu 1.200 kW
Die Kempower C-Serie ist ein dezentrales, modulares DC-Schnellladesystem mit starkem Fokus auf Nutzfahrzeuge, Busse und Depots mit besonderen Anforderungen. Das System aus zentraler Leistungseinheit (Power Unit) und dezentralen Ladepunkten (Satelliten) lässt sich flexibel an unterschiedliche Gegebenheiten anpassen. Die verfügbare Leistung wird dynamisch auf bis zu 12 Ladepunkte verteilt – sowohl auf Systemebene als auch je Ladepunkt lassen sich Prioritäten setzen oder einzelne Punkte gezielt drosseln.
Power Unit – modular von 50 kW bis 1.200 kW
Die Power Unit ist in drei Schrankgrößen erhältlich: Als Einfachschrank (bis zu 4 Leistungsmodule, 200 kW), Zweifachschrank (bis zu 8 Module, 400 kW) oder Dreifachschrank (bis zu 12 Module, 600 kW). Durch Parallelschaltung mehrerer Power Units – etwa zweier Dreifachschränke – lassen sich Gesamtsysteme bis zu 1.200 kW realisieren.
Zentral bei der Wahl der Power Unit ist die Spannungsebene: Das System ist wahlweise als C50x (optimiert für 400-V-Fahrzeuge) oder C80x (optimiert für 800-V-Fahrzeuge) erhältlich. An beiden Systemen können laut Hersteller auch Fahrzeuge des jeweils anderen Spannungsniveaus laden – die Wahl betrifft primär den optimalen Wirkungsgrad- und Leistungsbereich für die jeweilige Zielflotte.
Die Leistungselektronik besteht aus flexiblen 50-kW-Modulen mit 25-kW-Granularität, die eine sehr präzise, bedarfsgerechte Verteilung ermöglichen. Je nach Schranktyp stehen bis zu 12 Outputs für Satelliten zur Verfügung (Dx-Optionen D4, D6, D8, D9, D12 – die beiden letztgenannten nur beim Dreifachschrank). Der Wirkungsgrad liegt bei bis zu 94 % bei Volllast.
Megawatt-Stecker (MCS) und Standard-Stecker (CCS)
Das System bietet vier Satelliten-Typen für unterschiedliche Anwendungsfälle:
- Standard Satellite: 1× oder 2× CCS, ungekühlte Ladekabel bis 200, 300 oder 375 A, Kabellänge wahlweise 5, 7 oder 9 m
- Flüssiggekühlter Satellite: gekühltes CCS-Ladekabel für 500 A, kontinuierlich mindestens 475 A, ein Ladepunkt je Dispenser
- Mega Satellite: mit erweiterter Kühleinheit für Megawatt-Laden – CCS-Variante mit 1× oder 2× 700 A kontinuierlich, MCS-Variante mit bis zu 1.500 A und optional alternativ nutzbarem CCS (700 A)
- Control Unit (Depot Satellite): einfache, ungekühlte CCS-Variante für Depots mit 200, 250 oder 300 A, Montage an Wand, Decke oder sogar unterirdisch möglich
Insgesamt möglich: bis zu 12 Outputs je Power Unit (Dx-Optionen D4, D6, D8, D9, D12 – die beiden letztgenannten nur beim Dreifachschrank), frei kombinierbar aus den vier Satelliten-Typen.
Hohe Benutzerfreundlichkeit
- 7-Zoll-Touchscreen mit RFID-Lesegerät (ISO 14443A)
- Optionales, kontaktloses Zahlungsterminal zur Erfüllung der AFIR-Anforderungen
- QR-Code zur Ladestatusanzeige auf dem Smartphone
- LEDs für Ladestatusanzeige und modernes Kabelträgersystem für ergonomisches Laden
Granulare, robuste Leistungselektronik
- Power Unit modular aus 50-kW-Leistungsmodulen mit 25-kW-Granularität für präzise, bedarfsgerechte Verteilung
- Modulares Schranksystem in drei Größen für 4, 8 oder 12 Leistungsmodule, in Parallelausführung auch für 16, 20 und bis zu 24 Module (1.200 kW)
- Zwei Spannungsebenen wählbar: C50x (optimiert für 400-V-Fahrzeuge) und C80x (optimiert für 800-V-Fahrzeuge) – an beiden Systemen können laut Hersteller auch Fahrzeuge des jeweils anderen Spannungsniveaus laden
- Wirkungsgrad bis zu 94 % bei Volllast
Klassische Schnittstellen
- OCPP 1.6j und 2.0.1
- Ethernet (RJ45), WLAN sowie Mobilfunk (LTE)
- Kempower ChargEye als Cloud-Plattform für Betrieb, Monitoring, Lastmanagement und Abrechnung
Qualität und Installation
Kempower entwickelt und fertigt als "finnischer Ladepionier" in Finnland, überwiegend mit lokalen Materialien und Komponenten. Die Systeme sind für Innen- und Außenmontage ausgelegt (IP54, IK10) und erfüllen die Normen IEC 61851-1, -23 sowie -21-2. Zwischen Power Unit und Satellit können bis zu 80 m Kabellänge überbrückt werden, was eine räumlich getrennte, unauffällige Aufstellung ermöglicht. Verschiedene Betonfertigfundamente sind für das System als optionales Zubehör erhältlich.
Modulares Konzept
Da die Leistungselektronik vollständig in der Power Unit sitzt, kann diese bei einem späteren Ausbau unverändert bleiben – erweitert werden lediglich zusätzliche Leistungsmodule, weitere parallel verschaltete Power Units oder zusätzliche Satelliten. So kann die Anlage bedarfsgerecht vom Einzelladepunkt bis zum vollausgestatteten Depot mitwachsen, ohne die Kernkomponente austauschen zu müssen.
Technische Daten
Allgemeine Eigenschaften
| Hersteller: | Kempower |
|---|
