Ladeinfrastruktur im Mehrparteienhaus mit acht Wohnungen einfach und unkompliziert mit LOBAS umsetzen
Wer ist zuständig? Wie wird das fair aufgeteilt? Und was passiert, wenn alle gleichzeitig laden? Ein Mehrparteienhaus mit nur 8 Wohnungen bzw. Stellplätzen steht vor ganz anderen Fragen als ein Einfamilienhaus – und lässt sich trotzdem genauso unkompliziert mit Ladeinfrastruktur ausstatten.
Mit einer sauberen Planung lassen sich die typischen Stolpersteine schnell aus dem Weg räumen:
- mit einem Messkonzept, das Abrechnung und Zuordnung von Anfang an klärt,
- einem Energiemanagement, das Überlastung zuverlässig verhindert,
- einer Wallbox-Auswahl, die zum System passt.
Messkonzept über die Wohnungszähler realisieren
Für den späteren Betrieb der Ladeinfrastruktur empfiehlt sich, die Wallboxen einzeln auf die jeweiligen Wohnungszähler anzuschließen. Das ist natürlich am einfachsten, wenn alle Wohnungszähler an einem zentralen Kellerraum in der Nähe der Tiefgarage verbaut sind. Ist das nicht möglich, kann alternativ eine zentrale Messung geschaffen werden.
Der Anschluss der Ladestationen kann in vielen Fällen im anlagenseitigen Anschlussraum des Zählerschranks erfolgen, wo sonst auch Waschmaschinen o. ä. im Keller angeschlossen werden.
Strom- und Netzwerkverteilung über Kabel
Nachdem das Messkonzept festgelegt ist, geht es darum, Strom und Datenkommunikation von der Technikzentrale zu den einzelnen Stellplätzen zu führen. Mit einer sorgfältigen Kabelplanung müssen nicht alle Ladestationen direkt beim Aufbau realisiert werden, vielmehr lassen sich z.B. auf Kabelpritschen auch nachträglich einfach Kabel einziehen. Idealerweise werden Strom- und Netzwerkkabel daher in einem gemeinsamen Kabelweg vom Technikraum verlegt.
Energiemanagement
Acht Wallboxen gleichzeitig mit 11 KW zu betreiben, würde theoretisch bis zu 88 kW Leistung bedeuten – eine Belastung, die der Netzanschluss eines typischen Mehrparteienhauses nicht hergibt. Mit einem dynamischen Energiemanagementsystem (EMS) wird die verfügbare Leistung intelligent auf alle Ladepunkte verteilt. So laden alle Bewohner zuverlässig, ohne dass Sicherungen auslösen.
Unsere Energiemanagement-Empfehlung für 8 Stellplätze
Der energielenker LOBAS überzeugt durch eine einfache Parametrierung. Zusätzlich zum Controller benötigen Sie je Ladepunkt einen Lizenzkey. Mit dem Energiezähler und den dazu passenden Wandlerspulen kann einfach der Hausverbrauch gemessen werden. Falls bisher keine Möglichkeit zur Platzierung der Wandlerspulen am Hausanschluss vorhanden ist, kann die Steigleitung mit dem Hensel Wandlergehäuse aufgetrennt werden. Für einen einfachen Aufbau der Netzwerkverteilung empfehlen wir den Bayernwerk Netzwerkschrank.
Die passende Wallbox wählen – einfacher als gedacht
Die gute Nachricht: Wer sich für das Messkonzept mit den einzelnen EVU-Zählern entscheidet, hat bei der Wallbox-Auswahl deutlich mehr Freiheit. Die Wallbox selbst muss vor allem eines können: zuverlässig laden und mit dem EMS kommunizieren. Alles andere ist eine Frage der individuellen Anforderungen der Bewohner.
Alle Wallboxen mit LOBAS-Unterstützung
Unabhängig von einer möglichen Förderung Laden im Mehrparteienhaus sind alle nachfolgenden Wallboxen vollständig mit dem LOBAS-Energiemanagementsystem kompatibel und lassen sich reibungslos in Ihre Ladeinfrastruktur integrieren.
