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Vom Pilotprojekt zur Strategie: Wie die REWAG mit dem alpitronic HYC50 ihre Ladeinfrastruktur neu ausrichtet

Die REWAG, Stadtwerk der Stadt Regensburg, betreibt über 1.400 Ladepunkte und war bei der Empfehlung eines neuen DC-Laders zunächst skeptisch. Der alpitronic HYC50 schien auf den ersten Blick zu teuer und im Vergleich zu einer klassischen AC-Ladesäule optisch gewöhnungsbedürftig. Ein Pilotprojekt lieferte die entscheidenden Argumente: Die Zahlen überzeugten auf ganzer Linie – und die REWAG hat ihre Ausbaustrategie seitdem konsequent angepasst. Stefan Sulzenbacher, Teamleiter Elektromobilität bei der REWAG, berichtet, warum der HYC50 heute Standard ist und was einen guten Partner wirklich ausmacht.

Ein Stadtwerk mit klaren Anforderungen

Die REWAG ist als Stadtwerk der Stadt Regensburg für Strom, Gas, Wasser und Wärme zuständig und seit Jahren einer der aktivsten Treiber der Ladeinfrastruktur in der Region. Über 1.400 Ladepunkte betreibt das Unternehmen aktuell, verteilt auf die Stadt Regensburg und das Umland. Der Aufbau dieser Infrastruktur ist dabei kein Selbstläufer: In der Regensburger Altstadt, einem UNESCO-Welterbe, wachen Denkmalbehörden genau darüber, was wo und wie aufgestellt wird und stadtweite Auflagen zur Barrierefreiheit schränken die Standortwahl zusätzlich ein.

Die Partnerschaft mit der energielösung GmbH besteht seit mehreren Jahren. Begonnen hat sie mit AC-Projekten, gewachsen ist sie über gemeinsame Schnellladeprojekte im Stadtgebiet und im Umland – darunter Standorte wie das Donau-Einkaufszentrum sowie bei regionalen Busunternehmen. Von Anfang an hat die Zusammenarbeit auf einem klaren Fundament gestanden: proaktiver Beratung, persönlichen Ansprechpartnern und lösungsorientierter Umsetzung. Genau diese Kombination war es, die auch den nächsten Schritt möglich gemacht hat.


HYC50 in der Regensburger Altstadt

Die Empfehlung: ein 50-kW-DC-Lader für die Lücke zwischen AC und HPC

Im Rahmen eines gemeinsamen Strategietermins stellte die energielösung der REWAG den alpitronic HYC50 vor – einen kompakten DC-Schnelllader mit bis zu 50 kW Ladeleistung an bis zu zwei Ladepunkten. Die Empfehlung war klar auf die spezifischen Anforderungen der REWAG zugeschnitten: Der HYC50 schließt die Lücke zwischen konventionellen AC-Ladestationen und Schnellladestationen mit einer Leistung von mindestens 150 kW – ideal für urbane Standorte mit Parkzeiten von 30 Minuten bis zu vier Stunden. Der entscheidende Vorteil: Der HYC50 kommt in den meisten Fällen ohne Netzanschlussausbau aus. Das spart nicht nur Geld – es entfallen auch langwierige Genehmigungsverfahren und aufwendige Baumaßnahmen. Bestehende Standorte lassen sich so schnell und unkompliziert aufrüsten.

Die Empfehlung hatte einen konkreten technischen Hintergrund: Die REWAG betreibt große Teile ihrer Infrastruktur als AC-Lader mit bis zu 22 kW. Das klingt nach ausreichend Leistung – ist es in der Praxis aber oft nicht. Denn die meisten Elektrofahrzeuge können aus technischen Gründen nur maximal 11 kW beim AC-Laden aufnehmen, unabhängig davon, was der Lader liefern kann. Bei Batteriekapazitäten von heute oftmals größer als 70 kWh entsteht so ein strukturelles Problem: Wer eine Stunde einkauft, merkt beim AC-Laden kaum etwas in der Batterie.

Der HYC50 löst dieses Problem direkt. DC-Strom wird ohne Umwandlung im Fahrzeug direkt in die Batterie eingespeist. Selbst wenn zwei Autos gleichzeitig laden und sich die Leistung teilt, liefert der HYC50 noch rund 25 kW pro Fahrzeug – genug, um in einer Stunde Einkaufen einen deutlich spürbaren Ladefortschritt zu erzielen. Für die REWAG ergab sich ein praktischer Vorteil: Der HYC50 kommt in vielen Fällen mit dem gleichen Netzanschluss wie eine AC-Ladestation aus – bestehende Standorte ließen sich damit ohne Netzausbau und ohne aufwendige Genehmigungsverfahren ersetzen.

alpitronic HYC50 – DC-Ladeleistung für mittlere Standzeiten

Der HYC50 liefert bis zu 50 kW DC-Ladeleistung an bis zu zwei Ladepunkten. Dank seines schlanken Designs fügt er sich auch in anspruchsvolle urbane Umgebungen ein. Ideal für Standorte mit Parkzeiten von 30 Minuten bis 4 Stunden.

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Anfängliche Skepsis

Trotz der überzeugenden Argumentation war die REWAG zu Beginn des Strategietermins zurückhaltend. Sulzenbacher nennt drei Hauptgründe: den höheren Anschaffungspreis im Vergleich zu AC-Infrastruktur, Unsicherheit über die Genehmigungsfähigkeit im sensiblen Altstadtbereich Regensburgs und grundsätzliche Zweifel an der Wirtschaftlichkeit des 50-kW-DC-Segments. Macht es tatsächlich Sinn, zwischen AC-Laden und echter Schnellladeinfrastruktur ein weiteres Segment einzuführen?

Gerade das Thema Denkmalschutz beschäftigte das Team: Regensburgs Altstadt hat strenge Auflagen. Ladeinfrastruktur darf keine Sichtachsen auf historische Gebäude versperren, muss in Breite, Höhe und Beleuchtung den städtischen Anforderungen entsprechen. Die Sorge war, dass der HYC50 – optisch markanter als eine schmale AC-Säule – hier auf Widerstand stoßen könnte.

In der Praxis stellte sich das Gegenteil heraus. Das kompakte, aufgeräumte Design des HYC50 wurde von den Genehmigungsbehörden gut aufgenommen. „Das schlanke Design hat sehr geholfen. Das ist kein wuchtiger Kasten wie ein klassischer 200-kW-Schnelllader – wir haben die Genehmigung überraschend unkompliziert erhalten.“, berichtet Sulzenbacher. Hinzu kommt ein praktischer Vorteil, der anfangs nicht auf dem Radar war: Der Standfuß des HYC50 ist schmaler als viele AC-Säulen – ein relevantes Detail überall dort, wo Gehwegbreiten und Barrierefreiheit eingehalten werden müssen. Der HYC50 wird erst oben breiter, im kritischen Bodenbereich ist er schlanker.

HYC50 am Regensburger Emmeramsplatz Standbein des HYC50

Am Ende des Strategietermins war die Skepsis einer konkreten Idee gewichen: einem Pilotprojekt. Die energielösung hatte das Produkt überzeugend präsentiert und die Argumente so konkret auf die Situation der REWAG zugeschnitten, dass der nächste Schritt nahelag: es einfach auszuprobieren.

Das Pilotprojekt: Kaufpark Neutraubling

Den Ausschlag für den ersten Praxistest gab ein konkreter Anlass: Am Kaufpark Neutraubling war die bestehende Ladeinfrastruktur seit Längerem defekt, Ersatzteile kaum beschaffbar, und die alten Geräte waren nicht mehr eichrechtskonform. Ein Komplettaustausch war ohnehin nötig. Damit bot sich der ideale Moment, den HYC50 einzusetzen.

Der Standort passte aus einem weiteren Grund: Ein Einkaufszentrum ist genau das Umfeld, für das der HYC50 konzipiert ist. „Ein Einkauf dauert meistens etwa eine Stunde und genau das ist das Problem: Eine Stunde ist für AC-Laden zu wenig, für einen echten Schnelllader aber fast zu viel.“, erklärt Sulzenbacher. Der HYC50 füllt diesen Bereich präzise.

Die REWAG ergänzte das Konzept um einen durchdachten Preisansatz: Am HYC50 gilt derselbe Kilowattstundenpreis wie an einer normalen AC-Säule. Damit ist der DC-Ladevorgang am HYC50 deutlich günstiger als an klassischen HPC-Ladern, die aufgrund höherer Investitionskosten entsprechend höhere Preise aufrufen müssen.

Die Zahlen: Faktor 3 – ab dem ersten Tag

Was dann passierte, hat Sulzenbacher selbst überrascht. Die REWAG hatte verschiedene Szenarien durchgerechnet und traf in jedem Fall den Best Case. Die Investition hat sich trotz der höheren Anschaffungskosten gegenüber AC von Anfang an gerechnet.

„Das Überzeugende waren die Zahlen – und die haben ab Tag 1 eingeschlagen, wirklich enorm.“ – Stefan Sulzenbacher, Teamleiter Elektromobilität, REWAG

Konkret hatte die REWAG sich vorgenommen: Damit der HYC50 Sinn ergibt, muss sich die abgegebene Strommenge gegenüber dem bisherigen AC-Betrieb mindestens verdreifachen. Das Bemerkenswerte: Der AC-Standort in Neutraubling war vorher bereits gut ausgelastet und lieferte solide Zahlen – kein schlechter Ausgangswert also, sondern ein fairer Vergleich. Und trotzdem: Die Stromabgabe am Standort ist um Faktor 3 gestiegen.

Sulzenbacher erklärt das strukturell: Wachsende Batteriekapazitäten und die systembedingte Begrenzung der AC-Ladeleistung im Fahrzeug bedeuten, dass ein gut ausgelasteter AC-Standort eben nicht die gesamte potenzielle Nachfrage bedienen kann. Der HYC50 entfernt diesen Flaschenhals und das schlägt sich direkt in den Mengen nieder.

HYC50: Mehr Ladeleistung, weniger Aufwand, bessere Zahlen

Der HYC50 kommt in den meisten Fällen ohne Netzanschlussausbau aus – und das macht einen großen Unterschied: Keine langwierigen Genehmigungsverfahren, keine aufwendigen Baumaßnahmen, keine unnötigen Kosten. Bestehende Standorte lassen sich schnell und unkompliziert aufrüsten. Dazu liefert DC-Laden deutlich mehr Stromabgabe pro Zeiteinheit, und die Anschaffungskosten liegen weit unter denen eines echten HPC-Schnellladers. Wie schnell sich die Investition für Ihren Standort konkret rechnet, ermitteln wir gemeinsam mit Ihnen.

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Vom Pilotprojekt zum Standard: Eine neue Ausbaustrategie

Auf Basis der Erfahrungen aus Neutraubling hat die REWAG ihre Ausbaustrategie grundlegend umgestellt: Der HYC50 ist heute das Standardprodukt für neue Standorte. Nur wenn er aus technischen oder standortspezifischen Gründen nicht passt – z.B. bei reinen Langzeitparkern oder Übernacht-Standorten – wird geprüft, ob AC oder ein echter HPC-Lader die bessere Wahl ist. „Bei allen anderen Standorten ist der HYC50 jetzt immer im Screening mit dabei.“, bringt Sulzenbacher es auf den Punkt.

Für das laufende Jahr hat sich die REWAG vorgenommen, 50 Prozent der neu aufgebauten Infrastruktur mit dem HYC50 zu realisieren. Für das kommende Jahr lautet das Ziel: 80 Prozent HYC50, 20 Prozent AC. AC bleibt bewusst Teil des Portfolios – für Standorte, an denen das Nutzungsverhalten AC-Laden sinnvoller macht. Das Prinzip ist nicht Verdrängung, sondern passgenaue Ergänzung.

Ein sichtbares Folgeprojekt ist der Emmeramsplatz vor dem bekannten Schloss Thurn und Taxis in der Regensburger Altstadt, wo AC-Säulen durch drei alpitronic HYC50 ersetzt wurden. Die Stadt hat das Konzept positiv aufgenommen und den Wunsch geäußert, diesen Weg weiterzugehen: weniger Fläche, mehr Ladeleistung. Darüber hinaus eröffnet der HYC50 neue Einsatzfelder: In dicht besiedelten Wohngebieten, wo eine Tiefgaragenelektrifizierung technisch und finanziell kaum machbar ist, können gut platzierte HYC50-Lader am Straßenrand eine praxistaugliche Alternative zur Heimladelösung sein.

Was einen guten Partner ausmacht und warum das den Unterschied macht

Dass die REWAG den HYC50 überhaupt ausprobiert hat, ist kein Zufall. Es war das Ergebnis einer Partnerschaft, in der die energielösung nicht auf Anfragen wartet, sondern proaktiv Lösungen einbringt: Produktempfehlungen, Erfahrungswerte aus anderen Projekten, Argumente, die konkret auf die Situation des Kunden zugeschnitten sind. „Auf diese Expertise zurückzugreifen und Erfahrungen aus anderen Projekten proaktiv mitgeliefert zu bekommen – das ist ein echter Mehrwert.“, sagt Sulzenbacher.

„Die REWAG ist für uns ein Paradebeispiel dafür, wie eine Partnerschaft wachsen kann. Wir haben gemeinsam angefangen, Infrastruktur aufzubauen und sind heute an einem Punkt, wo wir gemeinsam Strategien und Lösungen entwickeln. Das ist es, was uns antreibt.“
– Alexander Förster, Vertriebsleiter, energielösung GmbH

Sulzenbacher benennt klar, was er von einem Partner erwartet: Verlässlichkeit und Kommunikation. Nicht als Selbstverständlichkeit, sondern als echtes Qualitätsmerkmal – denn beides ist im Markt offenbar keine Selbstverständlichkeit. „Ich kenne Hersteller, bei denen man froh ist, innerhalb von sechs bis sieben Wochen jemanden zu erreichen. Es gibt nichts Schlimmeres, als wenn ein Projekt stillsteht, weil kein Ansprechpartner erreichbar ist.“, so Sulzenbacher.

Ladetechnik wirft bei der Inbetriebnahme und im laufenden Betrieb immer wieder neue Fragen auf – bei der Inbetriebnahme ebenso wie im laufenden Betrieb. Hier zahlt sich die Erfahrung der energielösung aus: Was die REWAG-Techniker noch nicht kennen, kennt in den meisten Fällen das Betriebsteam der energielösung und hat im Zweifelsfall noch den direkten Draht zum Hersteller. In der Regel bekommen die REWAG-Techniker sofort eine fundierte Antwort oder innerhalb kürzester Zeit einen Rückruf. Probleme werden gelöst, bevor sie zum Stillstand führen – ein Unterschied, der im laufenden Betrieb täglich zählt.

„Kommunikation und Verlässlichkeit – das sind zwei extrem wichtige Kriterien, die ihr in Perfektion erfüllt.“ – Stefan Sulzenbacher, Teamleiter Elektromobilität, REWAG

HYC50 Ladesäule Close-up Person lädt Auto mit dem HYC50

Fazit – Was bedeutet das für Betreiber öffentlicher Ladeinfrastruktur?

Die Story der REWAG zeigt, was passiert, wenn Produktkompetenz, Praxiserfahrung und eine vertrauensvolle Partnerschaft zusammenkommen: Ein Produkt, das anfangs zu teuer, zu unbekannt und zu experimentell wirkte, hat sich innerhalb kürzester Zeit als wirtschaftlich, genehmigungsfähig und strategisch richtig erwiesen. Entscheidend war dabei nicht nur das Produkt selbst, sondern dass die energielösung die richtigen Argumente zur richtigen Zeit eingebracht hat und bei der Umsetzung verlässlich an der Seite stand.

Wer nach einem Partner für den Ausbau seiner Ladeinfrastruktur sucht, sollte sich eine einfache Frage stellen: Wer kennt nicht nur die Produkte, sondern auch meine Situation und bringt das beides zusammen? Die energielösung tut genau das: proaktiv, kompetent und mit dem persönlichen Draht, der im Tagesgeschäft den Unterschied macht.

Ob erste Schritte in die DC-Ladeinfrastruktur oder die strategische Neuausrichtung eines bestehenden Portfolios: Der richtige Partner beschleunigt beides. Die REWAG kann das bestätigen.

Ihr Partner für Ladeinfrastruktur – erfahren, persönlich, schnell

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