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alpitronic HYC400 Series 2: Touchscreen, Barrierefreiheit und neue Möglichkeiten für Betreiber

Der alpitronic hypercharger HYC400 ist an zahlreichen öffentlichen Schnellladestandorten in Europa im Einsatz. Jetzt bringt der Südtiroler Hersteller mit der Series 2 ein umfassendes Facelift auf den Markt. Im Mittelpunkt steht ein komplett überarbeitetes Nutzererlebnis: ein frontaler 22-Zoll-Touchscreen, eine neue grafische Oberfläche mit modularen Gestaltungsmöglichkeiten für Betreiber, Bodenbeleuchtung und eine insgesamt barrierefreiere Bedienung. Wir fassen zusammen, was sich ändert, was bleibt und was das für Betreiber bedeutet.

Bewährte Basis, gezieltes Upgrade

Der hypercharger ist seit seiner Markteinführung fester Bestandteil vieler öffentlicher Schnellladestandorte in Europa. Mit der Series 2 überarbeitet der Hersteller nun nicht nur die Softwareplattform, sondern das, was Nutzer im Alltag am meisten betrifft: Bedienung, Sichtbarkeit und Zugänglichkeit.

Die Abmessungen bleiben identisch zum Vorgänger, ebenso die maximale Ladeleistung von 400 kW und die Skalierung in 50-kW-Schritten über bis zu vier Leistungsmodule. Die Neuerungen konzentrieren sich auf das Nutzererlebnis und die Ausstattung rund um den Ladepunkt.

Frontaler 22-Zoll-Touchscreen: Bedienung komplett neu gedacht

Die auffälligste Änderung ist sofort sichtbar: Der Bildschirm wandert von der Seite nach vorne und wächst dabei von 15,6 auf 22 Zoll. Nach dem HYC50 kommt nun auch beim HYC400 ein Touchscreen zum Einsatz, ergänzt durch vier physische Tasten unterhalb des Displays. Das Bezahlterminal befindet sich nun ebenfalls auf der Frontseite, sodass alle Bedienelemente zentral und ohne Umwege direkt in der Nähe der Ladestecker erreichbar sind.

Diese Neuanordnung ist weit mehr als eine äußerliche Anpassung. Beim bisherigen HYC400 war das Display seitlich platziert. Das führte in der Praxis immer wieder zu Einschränkungen, wenn ein Fahrzeug bereits auf der Bildschirm-Seite lud. Neben unangenehmen Momenten mit dem Fahrer des Nachbarfahrzeugs, stellte die seitliche Anordnung Rollstuhlfahrer oft vor echte Herausforderungen. Mit der frontalen Ausrichtung wird die Bedienung nun deutlich intuitiver und barrierefreier. Der HYC400 Series 2 entspricht gemäß Herstellerangabe der DIN 18040-3 für barrierefreien Zugang zu Bedienelementen.

Ein neuer, leistungsfähigerer Prozessor bildet die Grundlage für alpitronics sogenanntes „Hyperdesign“: eine komplett überarbeitete grafische Benutzeroberfläche mit dynamischen Widgets, Videointegration und Animationen. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind dabei modular aufgebaut: Betreiber können Inhalte und Markenelemente flexibel zusammenstellen und individuell an ihren Standort anpassen, ohne tiefgreifende technische Eingriffe. So entstehen neue Möglichkeiten für eine gezielte Nutzerführung und Markenpräsenz direkt am Ladepunkt.

Unter der Haube: SiC-Stacks der zweiten Generation und wassergekühlte Ladekabel

Im Inneren verbaut alpitronic die zweite Generation der Siliziumkarbid-Power-Stacks (SiC Gen 2), die bereits beim Megawatt-Ladesystem HYC1000 zum Einsatz kommt. Der Wirkungsgrad bleibt mit bis zu 97,5 % auf dem gewohnt hohen Niveau. Momentan werden die Stacks, die beim HYC1000 125 kW Leistung abgeben können, wegen anderen technischen Einschränkungen noch auf 100 kW gedrosselt. Möglicherweise legt die neue Stack-Generation aber auch den Grundstein für einen zukünftigen HYC500, was zum jetzigen Zeitpunkt aber nicht bestätigt ist.

Einen für Fahrer spürbareren Unterschied macht eine neue Variante der wassergekühlten Ladekabel, die standardmäßig jeweils 600 A Dauerstrom liefern und damit die volle Ladeleistung von 400 kW ausschöpfen können. Je nach Kabeltyp waren bisher nur 400 bzw. 500 A Dauerstrom möglich und Ströme bis 600 A nur im kurzzeitigen Boost-Modus. Die neuen 600 A sind besonders relevant für die noch zahlreichen 400-Volt-Fahrzeuge im Feld, die hohe Ströme für schnelles Laden benötigen. Ebenfalls rundumerneuert: Das neue, jetzt obligatorische Kabelmanagement-System, also die Haltearme für die Ladekabel, das nun die Ladekabel vom frontalen Bildschirm fernhält.

Ambient Light und automatische Helligkeitsanpassung

Neu ist eine integrierte Bodenbeleuchtung, die den Bereich vor der Ladesäule ausleuchtet. Gerade an schlecht beleuchteten Standorten oder bei Dunkelheit verbessert das die Sichtbarkeit und Sicherheit spürbar. Integrierte Sensoren passen die Helligkeit von Display und Beleuchtung automatisch an die Umgebungsbedingungen an, was gleichzeitig die Energieeffizienz im Betrieb optimiert.

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Verfügbarkeit und Bestelloptionen

Der HYC400 Series 2 ist ab sofort bestellbar und kann bereits für kommende Projekte eingeplant werden. Die Auslieferung startet voraussichtlich ab Mitte 2026.

Wichtig zu wissen: Die First Edition ist aktuell noch ohne Eichrechtskonformität und ohne offizielle CE-Kennzeichnung verfügbar. Die eichrechts- und CE-konforme Version soll voraussichtlich ab Mai 2026 folgen. Für den deutschen Markt ist das ein wesentlicher Punkt, da öffentliche Ladepunkte hierzulande eichrechtskonform abrechnen müssen.

Der bisherige HYC400 bleibt parallel im Portfolio verfügbar. Betreiber können je nach Standortanforderung zwischen beiden Varianten wählen.

Fazit – was bedeutet das für Betreiber?

Mit der Series 2 setzt alpitronic dort an, wo es im täglichen Betrieb am meisten zählt: beim Ladeerlebnis. Der frontale 22-Zoll-Touchscreen, die barrierefreiere Anordnung der Bedienelemente und die neuen Möglichkeiten zur individuellen Markengestaltung können die Attraktivität und Nutzerfreundlichkeit eines Standorts spürbar erhöhen. Gerade für Betreiber, die Wert auf ein modernes, inklusives Ladeerlebnis legen, ist die Series 2 ein konsequenter Schritt nach vorne.

Wer aktuell neue HPC-Projekte plant, sollte die Verfügbarkeit der eichrechtskonformen Version im Blick behalten. Für Projekte mit kurzfristigem Umsetzungszeitraum bleibt der bewährte HYC400 eine solide Wahl. Wir werden die Produkteinführung weiterhin eng begleiten und Sie über die Verfügbarkeit der eichrechtskonformen Version auf dem Laufenden halten.

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